Handball-Oberliga Frauen: Plesse verliert 24:26

Den Sieg noch aus der Hand gegeben

Hannover. In ihrem letzten Auswärtsspiel haben die Oberliga-Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg vermutlich den dritten Platz in der Endabrechnung verspielt. Beim Hannoverschen SC gab es am Sonntag eine unglückliche 24:26 (13:16)-Niederlage.

„Der Mannschaft kann ich eigentlich keinen Vorwurf machen. Sie hat das trotz der Kraftprobleme gut gelöst. Ich hatte in der zweiten Halbzeit nicht mehr das Gefühl, dass wir das Spiel noch verlieren können“, berichtete ein gefrusteter Artur Mikolajczyk nach dem Abpfiff.

Seine Schützlinge waren nach ausgeglichenem Beginn mit 4:8 ins Hintertreffen geraten. Ein Blocktausch mit sechs frischen Kräften brachte Besserung. Bis zur Pause blieb man auf Augenhöhe. Die Vorgabe für den zweiten Durchgang war klar: Das Spiel sollte gedreht werden, was auch gelang.

Die offensive Abwehr funktionierte gut. Beim Zwischenstand von 24:20 durften sich die Gäste bereits auf der Siegerstraße wähnen. „Jetzt hätte ich wohl eher eine Auszeit nehmen sollen“, ärgerte sich Plesses Coach über die verkorkste Schlussphase. Erst beim Ausgleich kam die grüne Karte. Die konnte den Lauf der Gastgeber nicht mehr stoppen. In den Reihen des Burgenteams machte sich Müdigkeit breit. Am Ende stand man mit leeren Händen da.

Bei den unterlegenen HSG-Frauen zeigte Theresa Rettberg eine tolle Leistung. Lisa Sander bestach einmal mehr durch ihre Treffsicherheit. Zu den Aktivposten zählte auch Kristin Bäcker. Sie bot über 45 Minuten eine exzellente Vorstellung.

HSG: Menn - Herale, Henne 1, Hemke, Strahlke 1, Salam 1, Grünewald 1, Becker 2, Rettberg 7/1, Achler 2, Calsow, Bäcker 2, Sander 7. (zys)

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