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Northeimer HC steht defensiv stark, unterliegt Eintracht Hildesheim aber dennoch 16:19

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Der Northeimer HC verkaufte sich teuer am Donnerstagabend gegen Hildesheim. Letztlich mussten sich Jette Knoke (am Ball) und ihre Mannschaft aber geschlagen geben. Auch, weil vier Siebenmeter vergeben wurden.
Der Northeimer HC verkaufte sich teuer am Donnerstagabend gegen Hildesheim. Letztlich mussten sich Jette Knoke (am Ball) und ihre Mannschaft aber geschlagen geben. Auch, weil vier Siebenmeter vergeben wurden. © Hubert Jelinek

Einen harten Kampf haben die Oberliga-Handballerinnen des Northeimer HC am Donnerstagabend dem favorisierten Gast Eintracht Hildesheim geliefert. Die Heimsieben stand defensiv stark, verlor am Ende aber mit 16:19 (8:10) in der Schuhwallhalle.

Northeim - Ausschlaggebend für die achte Saisonniederlage im zwölften Spiel: vier verworfene Siebenmeter, sechs vergebene freie Würfe vor dem Tor und zudem etliche ausgelassene Gelegenheiten von den Außenpositionen. In Summe deutlich zu viel, um einen Titelkandidaten in die Knie zu zwingen.

Northeim verteidigte mit viel Übersicht und führte 3:1. Tanja Weitemeier erhöhte per Strafwurf zum 4:2 (10.), doch dann verflachte das Spiel des NHC. Die Eintracht nutzte Northeims schlechte Chancenverwertung, erzielte das 4:4 und übernahm das Kommando. Noch einmal glich Juliana Lösky zum 7:7 aus, anschließend zog Hildesheim zum 10:8-Halbzeitstand davon.

Ähnlich torarm ging es weiter. Sina Barnkothe verkürzte auf 9:11, dann ging offensiv bis zum 10:13 durch Jette Knoke zehn Minuten nichts – außer zwei weiteren vergebenen Strafwürfen. Aber das Team gab nicht auf. Und nach Amy Peters 13:13 (48.) hätte der NHC das Spiel kippen können, doch das Schiedsrichtergespann schickte nun mit Knoke und Freckmann gleich zwei Spielerinnen auf die Bank.

Selbst in doppelter Unterzahl düpierte Marie Barnkothe die Eintracht aus dem linken Rückraum heraus zum 14:14. In der Folge verließen den NHC allerdings Kraft und Ideen. Trotz eines weiteren sehenswerten Treffers von Marie Barnkothe siegte Hildesheim dank des breiteren Kaders und Esther Pollex, die zu oft frei zum Wurf kam. „Eine überragende Deckung. 19 Tore sind ganz stark“, lobte Trainer Carsten Barnkothe. „Aber vorn muss mehr passen. Das war heute nicht der Fall“, bilanzierte der Coach angesichts der vergebenen Großchancen enttäuscht. (Axel Janßen)

NHC: F. Post, E. Post – Weitemeier 1/1, Wehrmarker, Knoke 2/1, M. Barnkothe 5, S. Barnkothe 3, A. Barnkothe, Peters 2, Lösky 2, Lucenko, Freckmann.

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