Handball-Oberliga Frauen: Plesse-Hardenberg brennt gegen Hannover Feuerwerk ab

Start schon wieder meisterlich

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Gar nicht zimperlich: Plesses Kapitän Marilena Henne schirmt den Ball gegen den Hannoveranerin Fabienne Bahls ab. 

Bovenden. Es geht schon wieder los! Die Frauen der HSG Plesse-Hardenberg knüpften am Freitag nahtlos da an, wo sie in der Meistersaison aufgehört haben. 

Zum Auftakt brannte der Titelverteidiger beim glanzvollen 35:24 (19:7)-Erfolg über den Hannoverschen SC vor allem in der ersten Halbzeit ein wahres Feuerwerk ab.

Gerade die ersten 30 Minuten in der Bovender Sporthalle dürften der Konkurrenz mächtig Repekt einflößen. Das, was die Truppe von Tim Becker da auf das Parkett zauberte, war nahe an der Perfektion. „Genau so haben wir uns das vorgestellt“, urteilte ein zufriedener HSG-Coach nach dem geglückten Startschuss. „Mit einer aggressiven Abwehr und einer guten Torfrau schnell Sicherheit bekommen und den Gegner zermürben.“ Auftrag ausgeführt!

In der Abwehr tat sich bis zur Pause ein echter Klassenunterschied auf. Vor einer aufmerksamen Caro Menn stoppten ihre bissigen Mitspielerinnen viele Aktionen des HSC schon im Ansatz, ließen viele Angriffsbemühungen hilflos aussehen. Allenfalls Jannika Riegel, die etwas Wurfpech entwickelte, und Roxana Löw konnten mithalten.

Auf der anderen Seite kombinierte das Burgenteam nach Herzenslust - als hätte es keine Sommerpause gegeben und wären keine neuen Spielerinnen zu integrieren gewesen. Schnelles Passspiel, Zug zum Tor, gutes Auge, kluges Kreisspiel und hohes Tempo rissen riesige Löcher in die gegnerische Abwehr.

Auf allen Positionen war ein klares Plus zu verzeichnen. Wer auflief, verzeichnete einen Torerfolg. So auch Fenja Thölke bei ihrem Kurzeinsatz in der Schlussphase. Im Abschluss ging Kapitän Marilena Henne mit gutem Beispiel voran. Julia Herale brillierte auf der ungewohnten Linksaußenposition mit gekonnten Hebern

6:1 hieß es schon nach zehn Minuten. Eine Auszeit der Gäste konnte Plesse nicht stoppen. 10:2 und 15:4 waren weitere Stationen zur vorentscheidenden Pausenführung. Erst nach dem Wechsel ließ die Spannung etwas nach.

HSG: Menn, Röhrs - Al Najem, Becker, Hemke 4, Henne 8, Herale 6, Hollender 3, Marienfeld 3, Rombach 3/2, Sander 5, Strahlke 2, Thölke 1. (zys)

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