Handball-Oberliga Frauen: Die Northeimerinnen wollen in Rohrsen die nächsten Punkte

NHC vor vermeintlicher Pflichtaufgabe

Northeim. Als neuer Tabellendritter der Handball-Oberliga der Frauen reist der Northeimer HC am Samstag zum Achten, dem MTV Rohrsen. Los geht es in Hameln um 17.30 Uhr.

Mit einem fast ausgeglichenen Torverhältnis rangiert das Team von Trainer Carem Griese im sicheren Mittelfeld. An das verlorene Hinspiel in der Schuhwallhalle erinnert Griese sich noch gut. „Northeim hat uns mit Tanja Weitemeier den Stecker gezogen.“ Folgerichtig will er nun vor allem die Kreise von Weitemeier einengen, die in den vergangenen Spielen allerdings selbst bei sehr enger Manndeckung kaum zu bremsen war.

Dabei ist die Abwehr des MTV zuletzt oft der Schwachpunkt gewesen. Eine lange Verletztenliste ließ nur eine Rumpfmannschaft zu, die sich vor allem bei gegnerischen Tempogegenstößen sehr schwer tat. Die jüngste 21:30-Niederlage gegen Bergen hat Trainer Griese daher auch sehr verärgert, denn zur Halbzeit lag der MTV beim 13:13 noch gleichauf. Doch eine starke Schlussphase mit 7:0-Toren schockte die Hamelnerinnen, die dem Bergener Angriff personell nichts entgegenzusetzen hatten.

Dies soll sich jedoch Samstag ändern, denn gleich vier Spielerinnen meldeten sich zurück. Griese erwartet daher eine deutlich konsequentere Deckungsarbeit, so dass sich Weitemeier wohl erneut auf eine Sonderbewachung einstellen muss.

Beim NHC kann Coach Carsten Barnkothe auf einen guten Lauf seiner Mannschaft zurückblicken, die seit sechs Spielen unbesiegt ist. Das eingespielte Team hat durch die Rückkehr von Sina Barnkothe nun noch mehr Möglichkeiten auf der linken Seite und ist für die Gegner so ein wenig unberechenbarer.

Offen ist die Teilnahme von Anastasia Junghans (Grippe), so dass Barnkothe gegen Rohrsen einigen Spielerinnen aus der zweiten Reihe die Möglichkeit geben könnte, sich für die Startformation zu empfehlen. (zaj)

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