Handball-Oberliga der Frauen

Vollgas mit Rückenwind

Sophie

Nörten / Bovenden. Auch den zweiten Auftritt der noch jungen Oberligasaison bestreiten die Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg in der Fremde. Das Burgenteam gastiert am Samstag ab 17 Uhr beim Handballverein Lüneburg.

Positives gibt es aus dem Lager der HSG von der Personalfront zu vermelden. Theresa Rettberg und Kristin Bäcker, die beim erfolgreichen Start in Wolfsburg fehlten, stehen wieder zur Verfügung. „Damit ist der Kader komplett. Alle sind fit“, freut sich Felix Lambrecht.

Auf seiner Trainingsagenda standen zuletzt die Verbesserung des Tempospiels und die Feinabstimmung in einer 6:0-Deckungsformation. Letzterer könnte in der Heide große Bedeutung zukommen. „Unsere Abwehr wird sicher ordentlich zu tun haben. Lüneburg hat sich richtig gut verstärkt“, berichtet Plesses Coach. Respekt flößt ihm vor allem die flinke Kim Burmester ein. Die neue Spielmacherin ist nur schwer auszuschalten.

Ihr Trainer Jan Diringer kann auf einen großen Kader mit 18 Spielerinnen zurückgreifen. Seine Aufgabe ist es, sechs Neuzugänge einzubauen. Der Altersdurchschnitt der Heimsieben liegt bei nur 21,5 Jahren. Die junge Crew ist mit zwei Siegen über Ashausen und Rosdorf vielversprechend in die Saison gestartet.

Gut aus den Startlöchern gekommen ist auch die Mannschaft um Sophie Calsow. Der erfolgreiche Auftakt in Wolfsburg hat für Rückenwind gesorgt und stimmt Lambrecht vorsichtig optimistisch. Er weiß aber auch: „Das wird der erste Härtetest. Wir müssen über die gesamten 60 Minuten Vollgas geben. Durchhänger werden wir uns nicht leisten können, wenn wir die Punkte mitnehmen wollen.“

Im direkten Vergleich zu Oberligazeiten steht es bisher 2:2. (zys) Foto: zys

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