Handball-Oberliga Frauen: Am Sonntag steigt das Göttinger Derby zwischen der HSG und der HG in der BBS II-Halle

Wegen Operation: Rosdorf ohne Trainer Albrecht

Göttingen. Das war ein kurzer Einstand! Nach nur einem Spiel als neuer Trainer bei den Oberliga-Handballerinnen der HG Rosdorf-Grone am vergangenen Samstag bei der 25:26-Niederlage gegen Hannover-Badenstedt II ist Stefan Albrecht (50) schon wieder weg – allerdings aus einem privaten Grund und nur vorübergehend.

Nach einem Fahrrad-Sturz hatte Albrecht, der als Sport- und Werk-Lehrer in Duderstadt arbeitet, Probleme mit der linken Schulter. Mehrere Untersuchungen erfolgten, auch ein MRT wurde gemacht. Am Montag gab es nochmal wegen des Sehnenrisses eine abschließende Besprechung mit den Ärzten. Die Folge: Sie rieten zur Operation, die nun am Freitag in der Uniklinik erfolgen soll. Somit fällt der neue HG-Coach vor erst schon wieder aus.

„Die Sehne muss unbedingt wieder befestigt werden. Danach kann ich erstmal nicht Autofahren“, so Albrecht. Am Sonntag ausgerechnet im Derby bei der HSG Göttingen (16 Uhr, BBS II, Godehardstraße) wird er nicht dabei sein können. Albrecht: „Sowas muss man wegstecken. Ich habe schon mit einer neuen Hüfte gecoacht und ebenso nach einem Achillessehnenriss mit Krücken in der Hand.“ Die HG will nun die Ausfallzeit von Albrecht überbrücken. Im Januar will der Jahn-Coach wieder einsteigen.

Sportlich sieht es so aus: Das insgesamt ordentliche Match gegen Badenstedt sollte den HGerinnen Auftrieb gegeben haben. „War schon gut, dass der Favorit gegen uns sieben Tore hinterherlaufen musste“, sagt Albrecht. Zum Schluss gingen den Rosdorferinnen die „Körner“ aus, auch Cleverness fehlte. Albrecht: „Ich habe aber auch viel Gutes gesehen.“

Wer auf der Bank sitzt, war gestern noch offen. „Ich mache es definitiv nicht“, sagte HG-Trainer Lenny Pietsch, dessen Männer am Wochenende spielfrei sind.

Die HSG Göttingen ist nach dem Auswärtssieg beim HSC Hannover weiter im Aufwind. Aus den vergangenen sieben Spielen holte das Team von Trainer Uwe Viebrans 11:3-Zähler. HSG-Torjägerin Michelle Rösler ist derzeit nicht zu stoppen, traf bereits 80 Mal. (haz/gsd)

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