Handball-Oberliga Frauen: Eintracht Hildesheim tritt Samstagabend in Northeim an

NHC will aus dem Keller

Halt! Tanja Weitemeier (links) und Michelle Thielebeule stoppen hier eine Gegenspielern. So soll das möglichst auch am Samstag gegen Hildesheim aussehen. Archivfoto: zhp

Northeim. Die Oberliga-Handballerinnen des Northeimer HC wollen raus aus dem Tabellenkeller. Dazu soll am Samstag ab 19 Uhr in der heimischen Schuhwallhalle gegen Eintracht Hildesheim gewonnen werden.

„Wir brauchen einen Sieg“, macht Trainer Carsten Barnkothe unmissverständlich klar. Mit nur zwei Punkten aus fünf Spielen (Platz 13 von 14) ist das Team bislang deutlich unter seinen Möglichkeiten geblieben. Geschuldet ist dies der unzureichenden Saisonvorbereitung, dem Einbau neuer Spielerinnen und sicher auch der einen oder anderen Verletzung.

Doch der Trend sollte jetzt langsam aufwärts gehen. Mit Hollenstedt, Lüneburg und Heidmark liegen drei dicke Brocken hinter den Northeimerinnen. Jetzt kommen vermeintlich etwas leichtere Kontrahenten. Barnkothe: „Wir sind im Plan geblieben.“ Mit Ausnahme der Heimspielniederlage gegen Lüneburg (19:22), die nicht hätte sein müssen, möchte man anfügen.

Eintracht Hildesheim hat mit 5:5 Punkten auf Platz sieben zwar bisher eine durchwachsene Bilanz vorzuweisen, gehört aber zu den Teams, die immer für eine Überraschung gut sind. So hat die Eintracht beispielsweise nur knapp mit 24:26 bei Spitzenreiter Heidmark verloren. Die Northeimerinnen werden also über die komplette Zeit mit voller Konzentration agieren müssen, wenn sie die beiden so wichtigen Punkte in der Schuhwallhalle sichern wollen.

Personell kann der NHC fast aus dem Vollen schöpfen. „Das ist schon einmal eine gute Voraussetzung“, sagt Barnkothe. Allerdings ist der Rückraum durch den Ausfall von Katja Klein geschwächt.

Die im Team schmerzlich vermisste Anna Polnau wird vermutlich Anfang kommenden Jahres wieder zur Mannschaft stoßen. Der Coach hofft, dass dann ihre Verletzung ausgeheilt ist und sie dem NHC wieder wichtige Impulse geben kann - insbesondere, was die Trefferquote angeht. Denn da hat die Truppe Nachholbedarf. In den bisherigen fünf Spielen gab es im Schnitt nur 20 Northeimer Treffer. (zhp)

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