Handball-Oberliga Frauen: Trainer Barnkothe nimmt seine Spielerinnen in die Pflicht

„Wir müssen uns steigern“

Frei vor dem Tor: Mareike Gloth will mit ihrem NHC am Sonntag gegen Wolfsburg den ersten Saisonsieg feiern. Archivfoto: zhp

Northeim. Die Oberliga-Handballerinnen des Northeimer HC empfangen zu ihrem ersten Heimspiel der Saison am Sonntag ab 15 Uhr das Team des VfL Wolfsburg in der Schuhwallhalle. Während die Gastgeberinnen am ersten Spieltag ein 20:20 bei Aufsteiger HSG Göttingen erreichten, mussten die Gäste zum Auftakt eine 27:31-Heimniederlage gegen Plesse-Hardenberg einstecken.

„Gegen Göttingen haben wir sehr durchwachsen gespielt. Wenn wir gegen Wolfsburg gewinnen wollen, müssen wir uns auf jeden Fall steigern“, folgert Trainer Carsten Barnkothe aus der ersten Begegnung der neuen Spielzeit. Allerdings, so räumt er ein, habe seine junge Mannschaft auch sehr viel Nervosität gezeigt.

„Wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen, Selbstbewusstsein zeigen und eine Schippe drauf legen“, fordert er. Die HSG Plesse hat es am vergangenen Wochenende vorgemacht, wie der NHC gegen Wolfsburg gewinnen könnte: Mit einer aggressiven 3:2:1-Deckung kaufte das Burgenteam den Gastgeberinnen vor allem in der ersten Halbzeit den Schneid ab und legte damit den Grundstein zum Sieg. Da half es den Wolfsburgerinnen auch nicht, dass sich die bundesligaerfahrene Spielertrainerin Marta Pilmayer in der zweiten Halbzeit selbst einwechselte.

Ganz ähnlich könnte das Rezept der Northeimerinnen lauten, um zum ersten doppelten Punktgewinn zu kommen. Entsprechende Varianten hat das Team in der Vorbereitungszeit trainiert. Zudem sind sind alle Spielerinnen fit.

Barnkothe hofft, dass die Mannschaft vor heimischer Kulisse besonders motiviert ist und Annika Strupeit sowie seine Tochter Aline an ihre guten Szenen aus dem Göttingen-Spiel anknüpfen können.

Selbstkritisch merkt er an, dass alle anderen - einschließlich seiner Person - beim Derby nicht konzentriert genug gewesen sind. „Von draußen müssen wir der Mannschaft besser helfen und sie mehr unterstützen“, sagt er. „Mir hat vergangenen Sonntag noch das intensive Derby der Männer gegen die HG Rosdorf-Grone in den Knochen gesteckt.“ (zhp)

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