„Wir schauen auf uns selbst“

3. Liga Frauen: Plesse-Hardenberg tritt als Außenseiter in Eddersheim an

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Auf geht’s nach Hessen: Tim Becker gastiert mit seiner HSG Plesse-Hardenberg am Dienstag bei der TSG Eddersheim. 

Nörten / Bovenden. Das zweite Auswärtsspiel der ersten Drittliga-Saison führt die Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg am Feiertag in den Main-Taunus-Kreis zur TSG Eddersheim. 

Tim Becker ordnet die Hessinnen in die gleiche Kategorie ein wie den Premierengegner aus Fritzlar und sieht sein Team realistisch in der klaren Außenseiterrolle. „Wir machen uns daher ohne den ganz großen Druck auf den Weg. Aber sollten sie uns unterschätzen und meine Mannschaft ein super Spiel machen, wollen wir natürlich zugreifen“, sagt Plesses Coach.

Der hat die unschöne Niederlage gegen Chemnitz gemeinsam mit seinen Schützlingen eingehend analysiert. „Die Besprechung hat länger als normal gedauert. Das war aber auch Wunsch der Spielerinnen. Ich denke, wir wissen, was schlecht war und was wir besser machen müssen.“ Letzteres betrifft vor allem das Tempospiel und das Verhalten bei Überzahl. „Das waren die Schwerpunkte. Hier müssen wir uns unbedingt steigern“, fordert er.

Immerhin reist die HSG zum Titelverteidiger der 3. Liga West. Das Aufstiegsrecht nahm Eddersheim nicht wahr. Zu groß schien vor allem das finanzielle Risiko. Nach dem Erfolg wurde die Truppe von Trainer Tobias Fischer deutlich verjüngt. Gestartet ist die TSG mit einer knappen Niederlage in Mainz und einem 36:21 über Birkenau.

Erfolgt die Vorbereitung auf den nächsten Gegner in der Regel mit einem gemeinsamen Videostudium von Mannschaft und Trainer, hat Becker die Schlüsselinfos nun anhand des Bildmaterials allein zusammengetragen. „Im Augenblick macht das mehr Sinn. Die Abläufe stimmen noch nicht. Daher müssen wir vor allem auf uns selbst schauen“, lautet die Erklärung des Coaches.

Der wird am Main aller Voraussicht nach einen nur auf einer Position veränderten Kader aufbieten können. Für die urlaubende Nele Röhrs bildet Filiz Bühn gemeinsam mit Caro Menn das Torhüterinnen-Gespann. Lara Al Najem und Sarah Strahlke plagen Handverletzungen, sind aber einsatzbereit. (zys)

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