Handball-Oberliga Frauen: Den Wölfen die Zähne zeigen

Plesse-Hardenberg empfängt den VfL Wolfsburg

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Blick zurück: Plesses Torfrau Carolin Menn trifft mit ihrem Team am Samstag auf Wolfsburg.

Nörten / Bovenden. Die Frauen der HSG Plesse-Hardenberg starten mit einem Heimspiel gegen die Vertretung des VfL Wolfsburg in die Rückrunde der Handball-Oberliga. Los geht’s am Samstag um 17.30 Uhr in Bovenden.

Die Ausgangslage beim zweiten Auftritt in Folge des Burgenteams vor heimischer Kulisse ist eindeutig. Die Favoritenrolle gehört der HSG. Die gab in der laufenden Spielzeit auf eigenem Parkett noch keinen Zähler ab. Mit dem klaren Erfolg im Spitzenspiel gegen Göttingen holte man sich zuletzt den zweiten Platz im Klassement zurück. Auch den ersten Vergleich in Wolfsburg zum Saisonauftakt entschied Plesse mit 31:27 für sich. Was sollte also schief gehen?

Einziger Hoffnungsschimmer für die Gäste dürfte die kleine Erfolgsserie vor der Weihnachtspause sein. Nach acht Niederlagen in Folge vom Start weg verließ der VfL vier Mal in Folge als Sieger das Spielfeld und arbeitete sich vom Schlusslicht auf den elften Tabellenrang vor. Erst am vergangenen Wochenende musste man sich beim 26:35 in Rosdorf wieder geschlagen geben.

„Natürlich sind wir der Favorit“, bekennt auch Tim Becker. „Aber wir sind gewarnt. Wolfsburg wird sicher mit gestärktem Selbstvertrauen anreisen. Wir dürfen die Mannschaft nicht unterschätzen.“

Personell ist die Situation in seinem Team unverändert. Filiz Bühn, Theresa Rettberg und Annika Hollender fehlen weiterhin. Dafür ist Sarah Strahlke wieder einsatzfähig. Zum Sieg über Göttingen steuerte sie bereits vier Treffer bei. „Das ist für uns sehr wichtig, weil wir dadurch sowohl im Rückraum als auch in der Abwehr wieder variabler agieren können“, erklärt der HSG-Coach.

Dass das Burgenteam auch mit kleinem Kader eine gute offensive Deckung spielen und ein schnelles Gegenstoßspiel aufziehen kann, habe die letzte Partie gezeigt. „Genau das ist auch jetzt wieder der Plan. Dass der VfL damit Probleme hat, haben wir im Hinspiel gesehen. Und das war wohl auch am vergangenen Wochenende in Rosdorf so.“ Mal schauen, ob der Plan aufgeht. (zys)

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