Zehn Minuten weg

Handball-Oberliga Frauen: HSG Göttingen 32:36

Janica Voigt

Lüneburg. Wegen eines zehnminütigen „totalen Blackouts“, so Trainer Uwe Viebrans, vor der Pause musste die HSG Göttingen ohne Punkte vom HV Lüneburg zurückreisen. Der südniedersächsische Aufsteiger verlor beim derzeitigen Abstiegskandidaten mit 32:36 (12:19).

„So etwas habe ich lange nicht erlebt“, meinte Viebrans, der auf die Schmieding-Schwestern Kimberly und Janina verzichten musste. „In den zehn Minuten vor der Pause ist alles schief gegangen, was schiefgehen kann.“ Nach 20 Minuten stand es 8:8 in dem bis dahin völlig ausgeglichenen Spiel. Dann aber trafen die Lüneburgerinnnen bis zum Pausenstand von 19:12.

In der zweiten Hälfte blieb der HV zunächst sieben, acht Tore vorn, ehe die HSG auf 21:16 verkürzen konnte. Doch zwei Zeitstrafen kurz hintereinander nutzte Lüneburg danach wieder, um sich auf 31:21 abzusetzen. Erneut aber kamen die Göttingerinnen auf 28:33 heran. Mehr war aber nicht drin. Viebrans: „Wir haben als Team nie aufgegeben. Wenn die Partie aber noch fünf Minuten länger gedauert hätte, wäre vielleicht noch mehr drin gewesen.“

HSG: Elkenz, Stopp – Tischer 2, Lieseberg 3, Voigt 12/7, Rösler 5, Gräser 4, Kirchner 2, Jansen 2, Lohmann 2. (haz/gsd)  Foto: nh

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