Handball-Oberliga Frauen: Northeim tritt Samstag gegen Rosdorf-Grone an

Das Ziel heißt Revanche

Schweres Heimspiel: Der Northeimer HC mit Anika Mühlberger will am Samstag die Hinspielniederlage gegen Rosdorf-Grone ausbügeln. Archivfoto: zhp

Northeim. Eine Korrektur der Hinspielniederlage haben sich die Oberliga-Handballerinnen des Northeimer HC zum Ziel gesetzt, wenn sie am Samstag ab 19 Uhr in der Schuhwallhalle die benachbarte HG Rosdorf-Grone zum Südniedersachsen-Derby empfangen.

Die 21:26-Pleite aus dem ersten Vergleich hat die Northeimerinnen gewaltig gewurmt. Keine schlechte Grundlage, um jetzt hoch motiviert in das Rückspiel zu gehen. Doch es gibt noch weitere Gründe, die den Ehrgeiz wecken sollten:

1. Northeim hat in dieser Saison auch ein zweites Derby gegen Plesse-Hardenberg mit 12:16 verloren.

2. Rosdorf-Grone ist mit sechs Siegen in Folge (und 16:2 Punkten in Serie) als Mannschaft der Stunde bis auf Rang drei geklettert.

„Wenn wir den Schwung aus dem 27:20-Auswärtssieg in Hildesheim mitnehmen und erneut spielerisch überzeugen, haben wir gute Möglichkeiten“, schätzte NHC-Trainer Carsten Barnkothe die Lage ein. In Hildesheim hatte sein Team gezeigt, was es leisten kann. Die Deckung stand, die Gegenstöße liefen und die Zahl der Fehler bewegte sich auf einem Minimum. Viel Druck kam aus dem Rückraum über Tanja Weitemeier und Katja Klein.

Das wünscht sich Barnkothe auch am Samstag gegen die HG. „Eine Rolle wird sicherlich wieder spielen, wer seine Nerven in dieser Derbysituation zuerst in den Griff bekommt“, sagt der Coach. Da sollte Northeim eigentlich gute Karten haben mit dem Mix aus erfahrenen und jungen Spielerinnen.

Über die Aufstellung konnte sich der Übungsleiter noch keine endgültigen Gedanken machen. „Wir haben einige erkrankte Spielerinnen in der Mannschaft. Ich muss mal sehen, wer von denen auflaufen kann.“ Doch dieses Problem hat auch Gästetrainer Frank Mai. Verletzungs- und krankheitsbedingt fallen einige Spielerinnen aus. „Wir haben nur einen kleinen Kader zur Verfügung, aber damit haben wir bei der HSG Heidmark auch gewonnen“, erinnert er an den 21:17-Coup seines Teams beim Zweiten. (zhp)

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