Handball-Oberliga Frauen: Plesse-Hardenberg erwartet am Samstag das Schlusslicht

Ziel: Die Serie ausbauen!

Im Anflug: Kristin Bäcker von der HSG Plesse-Hardenberg ist ihrer Gegenspielerin entwischt. Nun geht es gegen Zweidorf. Archivfoto:  zje

Nörten / Bovenden. In einem Nachholspiel der Handball-Oberliga messen sich die Frauen der HSG Plesse-Hardenberg am Samstag ab 19.30 Uhr mit der SG Zweidorf/Bortfeld. In Bovenden möchte das Burgenteam die jüngste Erfolgsserie gegen den Tabellenletzten fortsetzen.

Seit fünf Begegnungen ist Plesse ungeschlagen. Das hat die Mannschaft auf Rang vier geführt. Ein Blick auf die Tabelle fördert dabei eine weitere interessante Zahl zu Tage: Gemeinsam mit Northeim kassierte die HSG bisher die wenigsten Gegentreffer. Da findet die gute Abwehrarbeit des Teams im Zusammenspiel mit Torhüterin Caro Menn, die sich seit Wochen in Topform befindet, ihren Niederschlag.

„Niedergeschlagen“ ist dagegen wohl das richtige Stichwort für die Gemütsverfassung im Lager des Kontrahenten. „Die Moral ist ungebrochen“, gab Zweidorfs Trainer Andreas Bremer beim Jahreswechsel noch zu Protokoll, obwohl bereits zehn Niederlagen zu Buche standen. Zwischenzeitlich sind drei hinzugekommen, darunter das 16:24 im Kellerduell gegen Geismar. Das Abstiegsgespenst dürften die noch immer sieglosen Gäste wohl kaum mehr vertreiben können.

Artur Mikolajczyk mahnt dennoch davor, die Partie als Selbstläufer zu betrachten. „Es gibt keinen Grund, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Zweidorf hat nichts zu verlieren. Deshalb muss man die Sache mit vollem Ernst angehen. Wir wollen gewinnen“, sagt der HSG-Trainer.

Mit der ersten Halbserie ist er sehr zufrieden. „Wir haben mit einer neuen Mannschaft gespielt, die sich erst finden musste, hatten viele Verletzte und etliche Auswärtsspiele. Unter diesen Umständen haben wir das toll gelöst.“

So toll, das Franzi Lath durch ihre Aushilfen erneut Lust auf höherklassigen Handball bekommen hat und wieder „richtig“ dazugehört. Dafür steht Filiz Bühn (Knieprobleme) vorerst nicht zur Verfügung. Da auch Anja Becker noch ausfällt, ruht die Last auf der Position der Spielmacherin weiter vorwiegend auf den Schultern von Julia Herale. (zys)

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