Handball-Oberliga Frauen: Plesse-Hardenberg hat Eintracht Hildesheim zu Gast

Ziel: Spitzenplatz festigen!

Nur kurz am Boden: Nach zwei Niederlagen ist Sarah Strahlke mit ihrer HSG Plesse-Hardenberg gegen Heidmark wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Sonntag kommt Lüneburg. Archivfoto:  zje

Nörten / Bovenden. In der Handball-Oberliga der Frauen will die HSG Plesse-Hardenberg ihre Spitzenposition am Sonntag mit einem Heimsieg gegen Eintracht Hildesheim untermauern. Gespielt wird ab 17 Uhr in Nörten.

Auch wenn es für Rang drei im Abschlussklassement keine Medaillen gibt, für das Burgenteam dürfte dieser angesichts des nahenden Endes der Ära Mikolajczyk allemal ein lohnendes Ziel sein. Schließlich wäre es im dritten Jahr der Oberligazugehörigkeit das beste Abschneiden. Aktuell liegen in diesem Kampf noch sechs Teams aussichtsreich im Rennen.

Nicht dazu zählt die Vertretung aus Hildesheim. Die Gäste liegen mit 19 Pluspunkten auf Rang neun und damit im gesicherten Mittelfeld. Trotz latenter Personalsorgen ist die Eintracht an guten Tagen aber für jedes Team ein ernstzunehmender Gegner. Dafür steht nicht nur der 31:21-Heimsieg über Bergen, sondern auch das 24:24 aus dem ersten Kräftemessen mit der HSG.

Geht es nach dem Willen des Burgenteams, dann sollen am Sonntag beide Punkte her. „Unser Ziel ist jetzt der dritte Platz. Das ist greifbar und bei unserem Restprogramm auch möglich. Dafür werden wir Vollgas geben“, sagt Trainer Artur Mikolajczyk vor dem Saisonendspurt kämpferisch.

Gegen die erfahrene Gästesieben baut er auf den „jugendlichen Spirit“ seines Teams und kleine Vorteile im Bereich Ausdauer und Beweglichkeit. „Das müssen wir auf die Platte bringen. Wir brauchen viel Druck, um Hildesheim das Leben schwer zu machen.“

Nicht zur Verfügung steht gegen die Eintracht Maike Rombach. Für die Nachwuchsspielerin dürfte die Saison aufgrund einer Sprunggelenksverletzung gelaufen sein. Dafür soll aber Celina Kunze wieder im Aufgebot stehen. Der gesamte Kader nutzte die freie Zeit über Ostern zur Regeneration, hat das Pensum nun aber wieder hochgefahren.

„Wichtig ist, wie wir nach der Pause aus den Startlöchern kommen“, glaubt Plesses Coach. Am besten so wie gegen Heidmark. „Das war sensationell. Damit haben wir nicht gerechnet. Dafür war es umso schöner.“ (zys)

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