Handball-Oberliga Frauen: 32:24-Erfolg gegen Mitaufsteiger HSG Hannover-West

HSG zuhause weiter eine Macht

Vom Kreis aus erfolgreich: Göttingens Kimberly Schmieding (13) erzielt bedrängt von Hannovers Cynthia Beitinger (11) einen ihrer sieben Treffer. Links schaut Franziska Gräser zu. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Die HSG Göttingen bleibt zuhause eine Macht. Im zehnten Heimspiel holte sich die Mannschaft von Trainer Uwe Viebrans den achten Sieg, bezwang im Aufsteiger-Duell die HSG Hannover-West mit 32:24 (15:12). Marieke Lieseberg und Kimberly Schmieding ragten mit je sieben Treffern heraus.

„Wir konnten befreit aufspielen und haben immer eine Antwort auf die hannoverschen Angriffe gefunden“, meinte Göttingens Trainer Viebrans nach der Partie, die seine Mannschaft letztlich souverän gewann.

Die Göttinger HSG, die auf Janina Schmieding verzichten musste, ging zunächst mit 2:0 in Front, baute diesen ersten Vorsprung auf 6:2 aus. Das schon einmal ein guter Grundstein für den späteren Erfolg. Nach 18 Minuten lagen die Gastgeberinnen mit 12:6 vorn, wenig später parierte Torhüterin Elkenz einen Siebenmeter.

Doch die Wirkung war nicht etwa eine noch höhere Führung, sondern ein kleiner Leistungseinbruch. Nach dem 14:6 konnten die Hannoveranerinnen Tor um Tor aufholen und so auf 11:15 verkürzen. „Ab der 20. Minuten kam bei uns etwas der Schlendrian ins Spiel“, kommentierte Viebrans das Schmelzen des Göttinger Vorsprungs. Mit 15.12 ging es in die Pause.

Nach dem 16:12 von Michelle Rösler scheiterte Kimberly Schmieding mir einem Strafwurf an der hannoverschen Torhüterin, doch diesmal ließ sich das Viebrans-Team davon nicht beirren. Beim 21:14 waren die Verhältnisse wieder zurechtgerückt, auch wenn Hannover in den folgenden Minuten noch einmal auf 17:21 herankam. Knapper wurde der Rückstand des Mitaufsteigers aus der Landeshauptstadt nicht mehr. Auch dies brachte Hannovers Coach auf die Palme, so dass er für seine fast ständigen Kommentare sogar zwei Strafminuten erhielt.

Spätestens beim 27:19, das Franziska Gräser nach einem schönen Angriff mit einem gefühlsvollen Heber erzielte, waren die zwei Punkte für die Göttinger HSG gebucht. Dass Hannover danach Janica Voigt kurz deckte, hatte keine negativen Folgen mehr für die Gastgeberinnen, die sich mit der „La ola“-Welle von ihren Zuschauern verabschiedeten.

„Unser Abwehr harmonierte gut, und unsere Angriffe haben wir gut durchgespielt, immer wieder die Lücke gefunden“, war HSG-Coach Viebrans zufrieden.

HSG: Elkenz, Roloff – Tischer 4/2, Lieseberg 7, Voigt 3, K. Schmieding 7/2, Rösler 5, Jansen 4, Gräser 2, Lohmann, Nietfeld. (gsd)

Von Helmut Anschütz

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