Oberliga

Kirchhofs Juniorteam gibt beim 27:27 im Spitzenspiel gegen Walldorf ersten Heimpunkt ab

+
Unsanfte Ladung: Kirchhofs Sandra Debus (r.) wird in dieser Szene von Nathalie Schäfer (TGS) entscheidend am Torwurf gehindert.

Die Handballerinnen der SG 09 Kirchhof II haben in eigener Halle den ersten Punkt abgegeben. Im Oberliga-Spitzenspiel musste sich das Team von Trainer Martin Denk mit einem 27:27 (12:12) gegen die TGS Walldorf zufrieden geben.

„Am Ende hat uns etwas die Kraft gefehlt“, erklärte der SG-Coach. Dabei schien das Juniorteam beim 24:21 (51.) durch Kirsten Bänfer schon auf die Siegerstraße eingebogen zu sein. „Da haben wir uns vielleicht zu sicher gefühlt“, bekannte die neunfache Torschützin Lea Günther. Denn die Südhessinnen wehrten sich tapfer und kamen zurück. Die starke Selina Schönhaber (3) und Liv Kornhuber drehten die Partie zum 25:24 (54.). Andra Lucas Treffer zum 27:26 für die SG egalisierte Megan Grote zum 27:27-Endstand.

Dabei hatten sich die Gastgeberinnen nach einem frühen 1:3-Rückstand gesteigert. Im Rückraum lag die Last diesmal nicht allein bei Torjägerin Deborah Spatz, sondern auch Günther und Sandra Debus setzten die Walldorfer Defensive unter Druck. Dazu funktionierte das Zusammenspiel mit Bänfer am Kreis hervorragend. Und als auch Paula Küllmer im Tor immer besser in die Partie fand, wandelte Kirchhof einen 5:6-Rückstand (11.) in eine 9:6-Führung. Dann aber agierte die Zweitliga-Reserve im Angriff erneut zu fahrig, so dass die Gäste bis zur Pause zum 12:12 ausgleichen konnten.

Ihre Wankelmütigkeit legten die Nordhessinnen auch nach Wiederanpfiff nicht ab. „Wir haben zu früh und zu unüberlegt abgeschlossen. Und auch in der Abwehr haben wir nicht konsequent zugepackt“, kritisierte Günther. Dennoch verteidigten die Gastgeberinnen über 17:15 (38.) und 21:18 (45.) bis zum 24:21 (51.) einen knappen Vorsprung.

Probleme bekam die Denk-Sieben in der Offensive, als TGS-Trainer Jens Illner auf eine 5:1-Formation umstellte. Im Rückraum lag nun die Verantwortung fast allein bei Günther, Spatz und Debus. Nur selten gelang es Lucas oder Lea Immelnkämper, sich auf den Außenpositionen in Szene zu setzen. So holten die Gäste Tor um Tor auf - und sicherten sich schließlich einen Punkt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.