Handball-Oberliga

Siebter Sieg bei siebter Reise für die ESG Gensungen/Felsberg?

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Im Anflug: So wie hier Melsungens Adam Kiss will Gensungens Lin ksaußen Benedikt Hütt seine Gegner erneut stehen lassen. 

Sechs Spiele, sechs Siege: Die Auswärtsbilanz des Handball-Oberligisten ESG Gensungen/Felsberg ist makellos. Am Samstag tritt der Tabellenführer ab 20 Uhr beim Neunten HSG Wettenberg an.

Verbunden mit der Möglichkeit, als Spitzenreiter Weihnachten zu feiern. Aber warum läuft es bei der ESG in fremden Hallen noch besser als zu Hause in der Kreissporthalle? Arnd Kauffeld vermutet, dass seine Mannschaft dann lockerer an ihre Aufgaben herangeht. „Auswärts ist der Erwartungsdruck geringer“, sagt der Trainer. 

Es gibt aber auch Spieler, die lieber in der „Hölle Nord“ auftreten. „Es gibt nichts Schöneres als in der Kreissporthalle vor den vielen bekannten Gesichtern zu spielen. Die Stimmung erzeugt bei mir eher Freude als Druck“, sagt Benni Hütt. Dem 32-Jährigen hilft sicherlich seine Erfahrung, um in kniffligen Momenten mit der nötigen Leichtigkeit aufzutreten. Fest steht jedenfalls, dass Kauffeld auch in Wettenberg auf seinen Linksaußen setzt.

Mittelhessen können an einem guten Tag auch ein Topteam schlagen

Die Mittelhessen zählen zwar nicht zu den Spitzenmannschaften, aber vor sechs Wochen hat die Mannschaft von Trainer Axel Spandau gezeigt, dass sie an einem guten Tag in der Lage ist, auch ein Topteam zu schlagen. Am 9. November feierte die HSG einen überraschenden 30:26-Sieg gegen den TuS Dotzheim.

 Demgegenüber steht aber beispielsweise eine Heimniederlage gegen Münster (24:26). Zuletzt gingen zwei Auswärtsspiele verloren, denn dem 28:33 in Melsungen folgte ein 26:28 bei der SG Bruchköbel.

Wettenberger Asse schwächeln

Neu ist in Wettenberg das Torwart-Problem. Sein aktueller Durchhänger ändert zwar nichts daran, dass Jan Stroh zu den besten Torhütern der Oberliga zählt, aber in Melsungen war der Schlussmann ebenso wenig in Bestform wie bei der SG Bruchköbel. Gut möglich, dass Marc Lauterbach erneut zum Matchwinner wird, denn im Gegensatz zu Stroh hat der ESG-Torwart eine gute Phase. Spandaus zweites Sorgenkind heißt Philippe Oyono, der ebenfalls in einer Formkrise steckt. „Die Leistungen meiner Mannschaft sind schwankend. Gegen Gensungen können wir nur mithalten, wenn wir über viel Kampf ins Spiel finden“, sagt Wettenbergs Trainer.

Die ESG wird dagegenhalten, und Kauffeld setzt auf eine Steigerung im Angriff. „Beim Abschluss unserer Aktionen müssen wir die Fehlerquote verringern“, sagt der ESG-Coach. 

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