A-JUGEND-MEISTERSCHAFT

Ohne Ole Pregler ist mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen auch im Halbfinal-Rückspiel gegen Füchse chancenlos

Durchgetankt: mJSG-Linksaußen Benjamin Fitozovic konnte hier einmal Berlins Tim Grüner stehen lassen und einen seiner drei Treffer erzielen.
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Durchgetankt: mJSG-Linksaußen Benjamin Fitozovic konnte hier einmal Berlins Tim Grüner stehen lassen und einen seiner drei Treffer erzielen.

Das Wunder fand nicht statt, die Hypothek des Hinspiels war zu groß. Nach dem 26:36 bei den Füchsen Berlin verlor die A-Jugend der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen auch das Rückspiel gegen die Hauptstädter mit 21:34 (10:16) und schied im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft aus.

Melsungen - Dazu gesellte sich die Hiobsbotschaft, dass Ole Pregler passen musste. Also konnte es für den Außenseiter nur noch darum gehen, sich passabel aus der Affäre zu ziehen. Das gelang 24 Minuten (9:12) ganz gut, bis zum 4:3 (8.) sogar richtig gut. Torwart Büde brauchte keine Anlaufzeit, hielt gleich mal einen Siebenmeter von Tim Grüner (2). Und der mJSG-Angriff ging zunächst derart dynamisch zur Sache, dass die Jungfüchse noch keinen Zugriff bekamen. Von einem zweiten Kreisläufer unterstützt konnten Malvin Haeske, Paul Kompenhans (2) und Rene Andrei so die sich bietenden Räume aus der zweiten Reihe nutzen.

Doch die Gäste blieben cool. Insbesondere die treffsicheren Außen Grüner und Novak. Und bei den Tempogegenstößen, resultierend aus den Paraden des sich steigernden Schlussmannes Ludwig, kannte besonders Maxim Orlov kein Pardon. Zwar konnte David Kuntscher mit zwei Treffern noch mal auf 8:10 (20.) verkürzen, doch danach zog der Titelaspirant das Tempo an. Derart, dass die mJSG-Deckung erste Risse zeigte, was die Hanning-Schützlinge erbarmungslos zu nutzen wussten.

Als Nils Lichtlein nach dem Wechsel einen Tempogegenstoß zum 10:17 verwandelte und Benjamin Fitozovic per Siebenmeter an Lasse Ludwig scheiterte, drohte den Gastgebern dann doch gehöriges Ungemach. Dem stemmte sich insbesondere der eingewechselte Moritz Goldmann entgegen, doch die torhungrigen Gäste ließen einfach nicht nach, wurden trotz der klaren Führung auch noch von Trainer Bob Hanning befeuert. Der konnte zufrieden sein, denn seine Jungs lieferten, während die mJSG bei ihrem Ausscheiden im Halbfinale eine Lehrstunde über sich ergehen lassen musste.

Für die Gastgeber trafen Haeske (1), Beekmann (1), Kompenhans (5), Fitozovic (3), Andrei (4), Sahin (1) und Kuntscher (6/1).

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