Handball-Oberliga Frauen: HSG reist nach Celle

Platzt Plesses Auswärtsknoten?

Wieder an Bord: Theresa Rettberg (am Ball) gewann mit ihrem Team zuletzt gegen Gifhorn. Sonntag geht die Reise zum SV Garßen-Celle II. Archivfoto:  kn

Nörten/Bovenden. In der Handball-Oberliga der Frauen geht die HSG Plesse-Hardenberg wieder auf Reisen. Ziel ist die Sporthalle des Hermann-Billung-Gymnasiums, die Heimstätte der Zweitliga-Reserve des SV Garßen-Celle. Anpfiff ist Sonntag um 16 Uhr.

Dort soll der Auswärtsknoten platzen. Zwar kann sich die Zwischenbilanz des Aufsteigers mit einem ausgeglichenen Punktekonto nach sechs Spieltagen sehen lassen, nach Einschätzung von Trainer Artur Mikolajczyk dürften nur Heimzähler jedoch kaum reichen, um die Klasse zu halten. Also müssen Punkte aus der Fremde her. Nach drei Niederlagen soll dieses Vorhaben Sonntag endlich in die Tat umgesetzt werden.

Die Gastgeberinnen schlossen die Saison 2011/2012 mit einem beachtlichen dritten Platz ab. Aktuell stehen drei Siegen zwei Niederlagen gegenüber. Ein Team, dass sich, gemessen an den nackten Zahlen, in Reichweite der HSG befindet. Mit einem Sieg könnte das Burgenteam vorbeiziehen. Dazu gilt es erst einmal Celles starke Torhüterin Claudia Körner zu überwinden. Daneben zählen Maren Benckendorf, Louise Ringert und Nadine Seturski zu den Leistungsträgerinnen. Beim letzten Auftritt tat sich Garßen schwer und mühte sich zum 25:21-Erfolg über Schlusslicht Burgdorf.

Für Mikolajczyk ist der Kontrahent ein unbeschriebenes Blatt. Man müsse sich aber darauf einstellen, dass Celle die Gelegenheit nutzt, sich mit Spielerinnen aus der Ersten zu verstärken. Ohnehin sei es aber wichtiger, sich auf das eigene Spiel zu konzentrieren. Dies sei in den bisherigen drei Auswärtsspielen nicht gelungen. „Wir haben nie befreit aufgespielt. Es war viel Krampf. Häufig wollte die Mannschaft zu viel und ist nur mit dem Kopf durch die Wand“, beschreibt der HSG-Trainer das Problem seiner Schützlinge in der Fremde.

In personeller Hinsicht gibt es wenig Neues. Maike Lapschies ist gesundheitlich noch immer angeschlagen. Dafür konnte Theresa Rettberg unter der Woche zwei Mal trainieren. Sie will an die gute Leistung aus dem Gifhorn-Spiel anknüpfen. (zys)

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