Handball: MT-Talent wechselt zum Drittliga-Absteiger - zweiter Neuzugang

Max Pregler nach Gensungen

Geht zukünftig für die ESG Gensungen/Felsberg auf Torejagd: Maximilian Pregler. Foto: Hahn

Gensungen. Drittliga-Absteiger ESG Gensungen/Felsberg ist nach dem Verlust von vier Leistungsträgern (wir berichteten) doch noch ein echter Transfercoup gelungen: Maximilian Pregler wechselt vom Nachbarn MT Melsungen zu den Edertalern.

Sehr zur Freude von ESG-Trainer Reiner Wagner: „Max ist eines der größten Talente in Nordhessen, deshalb sind wir sehr froh, dass er sich uns angeschlossen hat.“

Der 19-Jährige, der nahezu alle Jugendklassen in Melsungen durchlaufen hat, war in der abgelaufenen Saison einer der Garanten von Landesliga-Aufsteiger MT II und gehörte zum erweiterten Kader der Bundesliga-Mannschaft. So durfte der Rückraumspieler, der auch am Kreis einsetzbar ist, schon einige Kurzeinsätze in der stärksten Liga der Welt feiern. Sein persönlicher Höhepunkt war sicherlich sein verworfener Siebenmeter beim Final-Four in Hamburg, als er an Kiels Weltklasse-Torwart Omeyer scheiterte.

Allerdings hatte Max Pregler in der Hinrunde eine Schulterverletzung zurück geworfen und in den letzten Monaten war für ihn der Aufwand von Training und Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann nach eigener Einschätzung nicht mehr zu stemmen. Den Wechsel zum Neu-Oberligisten sieht er indes keineswegs als Rückschritt. „Gensungen bietet gute Bedingungen gerade für junge Spieler, ich kann mich hier bestimmt weiter entwickeln“, sagt der Sohn von Markus Pregler, mit dem die MT 2005 den Aufstieg in die 1. Liga schaffte. Die äußerst Verständnis für seine Entscheidung. „Es ist natürlich immer schade, wenn eine Talent die gebotenen Chancen aus unterschiedlichen Gründen nicht nutzen kann. Vielleicht ist es für Max aber auch sinnvoller, sich in kleineren Etappen an die ganz hohen Anforderungen im Leistungshandball heran zu arbeiten“, erklärt MT-Geschäftführer Axel Geerken.

Nach Felix Rehberg ist Maximilian Pregler der zweite Neuzugang der Gensunger, die nach dem Abstieg Sven Vogel, Mario Schanze, Michael Viehmann und Stephan Untermann verließen. Damit ist die Personalplanung aber noch keineswegs abgeschlossen. Gesucht wird auch angesichts der ungewissen Zukunft von Steffen Ober noch ein Linkshänder.

Der aktuelle Kader beginnt am Montag seine zweite Vorbereitungsperiode. Dabei will der ESG-Coach zunächst vorrangig an der Stabilisierung der eigenen 6:0-Deckung arbeiten: „Das ist die Basis, um daraus auch unser Konterspiel zu entwickeln.“ Erster Höhepunkt sind die Gruppenspiele des Sparkassen-Cups in eigener Halle (u.a.Mittwoch um 20 Uhr gegen die MT Melsungen). Dabei gibt es für Max Pregler bereits ein Wiedersehen mit seinen ehemaligen Mannschaftskameraden. (ohm)

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