Handball-Bezirksoberliga Kassel: Twistetal will gegen HSG Baunatal II zwei Punkte

HSG hat Rechnung offen

Sie sind gefragt: Von seinem Rückraum – auf unserem Bild Lars Fingerhut – fordert Twistetals Coach eine bessere Leistung als zuletzt. Foto: Spohr

Korbach. Schafft die HSG Twistetal den Weg zurück in die Erfolgsspur? Die Wetekam-Sieben hat zuletzt drei Niederlagen in Serie kassiert, nun soll im Heimspiel am Samstag ab 19.15 Uhr in Mühlhausen gegen die HSG Baunatal II wieder ein Sieg folgen. Den peilt auch der TSV Korbach an, der ebenfalls am Samstag ab 16.30 Uhr den Tabellenzehnten Hofgeismar/Grebenstein II empfängt. Bezirksoberliga, Männer:

TSV Korbach - HSG Hofgeismar/Grebenstein II (30:35). Nach sechs Siegen in Folge haben sich die Kreisstädter im Meisterschaftsrennen in eine komfortable Situation gebracht. Da ist klar, dass der TSV sich auch gegen den Tabellenzehnten keine Blöße geben will. Allerdings sollten die Hausherren die Gäste nicht unterschätzen, denn schon im Hinspiel bereitete die SHG den Kreisstädtern große Probleme. Zwar gewann Korbach mit 35:30, lag aber zwischenzeitlich mit neun Toren in Rückstand. „Da sind wir in der ersten Hälfte ganz schön unter die Räder gekommen“, weiß Trainer Andreas Streller.

Der kennt Hofgeismar natürlich sehr gut, schließlich wohnt Streller dort und hat viele der jungen Spieler selber trainiert. „Die spielen einen schnellen Handball aus einer offensiven Abwehr“, so der Korbacher Coach. Ein Hauptaugenmerk liegt auf Spielertrainer Andreas Kramski, der zuletzt beim Auswärtssieg gegen Schlusslicht SVH Kassel II (34:28) 13 mal erfolgreich war.

Schwerpunkt im Training des TSV Korbach lag in der vergangenen Woche wie auch zuletzt auf der Abwehrarbeit. Das zahlt sich aus, denn in den vergangenen Spielen war vor allem die Abwehr Trumpf des TSV Korbach. Kassierte der TSV in den ersten acht Saisonspielen noch im Schnitt 29,5 Treffer, waren es in den letzten sieben Begegnungen nur 23,9. „Da haben wir uns verbessert“, so Streller. „Mit einer guten Abwehr gewinnt man Meisterschaften.“ Und mit einer guten Abwehr kann man auch verschmerzen, wenn die Chancenverwertung im Angriff nicht stimmt. Die war auch zuletzt nicht optimal. „Daran zu arbeiten ist aber schwer. Man kann den Spielern ja nicht die Hand führen“, so Streller, der bis auf Ufuk Kahyar (Mandelentzündung) alle Spieler an Bord hat.

HSG Twistetal - HSG Baunatal II (30:34). Mit der HSG Baunatal haben die Twistetaler Männer eine Rechnung offen, sorgten die VW-Städter doch in der Hinrunde für die erste Niederlage der HSG. Nachdem sich Twistetal in der vergangenen Woche durch die Heimniederlage gegen Wesertal nach der laut Trainer Dirk Wetekam „leblosen Vorstellung“ aus der erweiterten Spitzengruppe verabschieden musste und seitdem auf Tabellenplatz sieben rangiert, könnte sie bei einem Erfolg mit dem Fünftplatzierten die Plätze tauschen. Wiedergutmachung ist also angesagt. Grund genug für die HSG-Akteure, sich wieder einmal reinzuknien. Gegen Wesertal vom HSG-Coach noch vermisst, verlangt Wetekam von allen Spielern, vor allem den Rückraumspielern, die Bereitschaft, aus den Auslösehandlungen die Zweikämpfe zu suchen und zum Tor zu ziehen. Dazu muss die Abwehrleistung – hier fehlte gegen Wesertal laut Wetekam die Einstellung sowohl im individuellen Verhalten als auch im kooperativen Spiel – besser werden.

„Insgesamt erwarte ich eine bessere Teamleistung als gegen Wesertal, um dieses Spiel zu vergessen“, sagt Wetekam, der im Übrigen die HSG Baunatal II stärker einschätzt als die HSG Wesertal. Bei Twistetal wird der Langzeitverletzte Daniel Krouhs fehlen. (xox)

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