Handball-Regionsoberliga: 28:24 bei Moringer Männern – Pleite für Northeims Frauen

Plesse gewinnt das Derby

Unnachahmlich: In bekannter Manier setzt sich der Moringers Jan-Erik Drews (am Ball) gegen Plesses Abwehrspieler Jannis Schmidt (links) und Ian Messerschmidt durch. Foto:  zje

Northeim. In der Handball-Regionsoberliga der Männer feierte Plesse-Hardenberg II einen 28:24-Derbysieg bei der Moringer Reserve. Bei den Frauen zog Northeim II beim TSV Landolfshausen überraschend den Kürzeren (24:25).

Männer

MTV Moringen II - HSG Plesse-Hardenberg II 24:28 (13:15). Moringen lag schnell 1:5 hinten. Eigene Fehlwürfe bestrafte der Kontrahent konsequent mit Gegenstößen. Der MTV steckte aber nie auf und glich mehrfach aus. Der Führungstreffer wollte jedoch nicht gelingen. Beide Teams bewegten sich in einer fehlerbehafteten Partie auf Augenhöhe. „Plesse hatte ein paar Fehlwürfe weniger. Daher ist der Sieg verdient“, urteilte MTV-Routinier Florian Sinram. - Tore MTV: Grote 7, Sinram 5, Bremer 4, Wittmeier, Drews, Hilke je 2, Kollstedt, N. Sternberg. - Tore HSG: Endler, Schmidt je 7, Funke 5, Wilken, Klapproth, Seifert, Hübner je 2, Arndt.

Frauen

TSV Landolfshausen - Northeimer HC II 25:24 (12:13). Northeim offenbarte Abstimmungprobleme in der Abwehr. So hatten die Torhüterinnen einen schweren Stand. Das Spiel nach vorn war recht ansehnlich. Nur die Außen kamen nicht zum Zug. Der NHC verschlief den Beginn der zweiten Hälfte. Das 18:21 war die Vorentscheidung. Es reichte nur noch zum Anschluss. - Tore: Hansen 6/2, Kaufmann 5, Schmidt 4/2, Fröchtenicht, Becker, Rieck je 3.

VSSG Sudershausen - SG Spanbeck/B. 19:20 (9:9). In einem packenden Schlagabtausch konnte sich keine Mannschaft absetzen. Sudershausen leistete sich zu viele Fehler und brachte sich damit selbst auf die Verliererstraße. „Zumindest ein Punkt, aber sogar ein Sieg waren möglich“, haderte Coach Gotthard Standke. - Tore VSSG: Fuchs 7, Müller 5, Otte 3, Naumann 2, Wartmann, Sievers.

Osterode II - HSG Plesse-H. II 20:22 (8:13). Plesse erspielte sich durch Konter von Anja Becker und Tore über linksaußen eine 10:4-Führung, versäumte es aber, sich weiter abzusetzen. Bis zum 19:14 lief es für die HSG. Dann folgte ein Bruch. OHA glich zum 19:19 aus. Am Ende hatten die Gäste die Nase vorn. Eine Fleißnote in der Abwehr verdiente sich Laura Müller. - Tore: Becker 7, Lapschies, Rombach, Hartdegen je 3, Jung, Behrends je 2, Bohne, Müller. (zys)

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