Frauenhandball: Zweiter Aufstieg innerhalb von zwei Jahren – Künftig Landesligist

Beim DSC wird gejubelt

In Dransfeld wird sich über einen weiteren Aufstieg gefreut: Das erfolgreiche Team mit (vorne v.l.) Christina Tetzer, Monika Kantelhardt, Maike Henkel, Melanie Plicht, Ananstasia Papadopoulou, (hinten v.l.) Judith Schaaf, Katrin Thielecke, Lea Kürschner, Daniela Bobrink, Lena Sonsalla, Kerstin Heuer, Charlotte Schob, Nicole Renner, Sarah Heppner, Alexandra Menn, Andreas Dallügge und Laura Olschewski. Es fehlen: Katrin Pohlmann, Janine Hensel und Julia Neumann. Foto: Mai

Dransfeld. Der Aufstieg in die Frauenhandball-Landesliga stand für den Dransfelder SC schon vor dem letzten Heimspiel fest. Dennoch gab es für Trainer Andreas Dallügge nach dem 31:12 (19:9)-Kantersieg gegen Moringen die obligatorische Sektdusche von seinen Schützlingen. Der 43-Jährige hat innerhalb von nur zwei Jahren das geschafft, was beim DSC bisher nicht vorkam: eine Mannschaft in einer Liga spielen zu lassen, die über den Kreis Göttingen hinausgeht.

„Es stimmt schon, dass der Vereinsvorstand erst mal abwartend war und schauen wollte, ob unseren Worten über einen möglichen Landesliga-Aufstieg auch Taten folgen“, erzählt Andreas Dallügge. Mittlerweile habe sich der Verein aber dafür ausgesprochen, die Mannschaft auch auf ihrem höherklassigen Weg zu unterstützen.

Verein unterstützt Aufstieg

Am Samstag gegen Moringen wurde der Tabellendritte nicht mehr gefordert. Rund 100 Zuschauer, darunter auch die stimmgewaltigen Kreisliga-Fußballer des Vereins, wollten beim letzten Heimauftritt der Saison in der Halle Lange Trift dabei sein. Sie spendeten auch jenen beiden Spielerinnen Applaus, die ihre Laufbahn nach dem abschließenden Saisonspiel in Osterode beenden werden: Kerstin Heuer und Monika Kantelhardt.

Dallügge blickte schon mal auf die Saison zurück. „Wir hatten öffentlich gesagt, dass wir nach dem Sprung in die Regionsoberliga schnell den Klassenerhalt sichern wollen, aber inter haben wir schon gesehen, dass vielleicht mehr drin ist“, sagte er. Besonders die Heimstärke (nur eine Niederlage), das gute Umfeld samt Torwarttrainer Marcel Armgart und Physiotherapeut Oliver Fengler und die für diese Liga zahlreichen Zuschauer hätten zum erneuten Aufstieg beigetragen.

Seine Mannschaft, so Dallügge, sei sehr abgeklärt und zeige viel Biss. In ihr stehen mehrere Spielerinnen, die höherklassig in Northeim oder Rosdorf gespielt haben. Auch aus der ehemaligen Volkmarshäuser Mannschaft erhielt man Zuwachs. Die Rückraumspielerinnen Alexandra Menn und Lea Kürschner stammen aus der Jugend der JSG Münden/Volkmarshausen.

Andreas Dallügge, der zuvor Männer- und Frauenmannschaften bei der SVS/TSG Münden trainierte, will den DSC in den nächsten Wochen noch gezielt verstärken. Namen von Neuzugängen sind aber noch nicht bekannt.

Die Tore gegen Moringen erzielten: Schob 4, Bobrink 2, Tetzer 2, Papadopoulou 4, Kantelhardt 3, Menn 9/2, Renner 1, Thieleke 2, Sonsalla 2, Plicht 1 und Olschewski 1.

Von Manuel Brandenstein

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