Handball-Regionsoberliga Frauen: Sudershausen und Plesse II kommen dem Klassenerhalt näher

Goldenes Wochenende für Heimteams

Inga Bruns

Northeim. In der Handball-Regionsoberliga der Frauen punkteten alle heimischen Vertretungen doppelt. Sudershausen und Plesse II machten dabei einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt.

Northeimer HC II - TV Jahn Duderstadt 33:18 (17:10). Trotz des klaren Erfolges haderte Trainer Rainer Pischke mit den Konzentrationslöchern seiner Schützlinge in der Deckung. Die ermöglichten Duderstadt einfache Tore. Dazu erarbeitete sich Jahn acht Siebenmeter.

Dagegen kam Northeims Umkehrspiel nicht so recht auf Touren. Immer dann, wenn die Heimsieben das Tempo anzog, taten sich in der gegnerischen Abwehr aber Lücken auf. Gut funktionierte die „Flügelzange“ mit Nele Hansen und Franziska Schmidt. Einen guten Tag hatte Yvonne Wode. Sie traf fast aus allen Lagen. - Tore NHC: Wode 10, Schmidt 9/3, Herale, Hansen je 4, Engel 3, Halm 2, Hardeweg.

MTV Geismar III - HSG Plesse-Hardenberg II 21:26 (11:12). Die HSG landete einen verdienten Auswärtssieg, leistete sich aber viele Unkonzentriertheiten und vermeidbare Fehler. Plesse startete lethargisch. Es fehlten die letzten zehn Prozent. Nach der Pause lief es besser. Inga Bruns, Meike Grünewald und Maike Rombach trafen nach Belieben aus dem Rückraum. Spätestens beim 29:21 stand der Sieger fest. Geismar konnte nur noch etwas Ergebniskosmetik betreiben. Ein gelungenes Comeback im HSG-Team feierte Hannah Tietjen. - Tore HSG: Rombach 9/2, Tietjen 6/1, Grünewald, Kunze je 5, Möller 3, Bruns 2, Jung.

VSSG Sudershausen - TSV Landolfshausen 20:18 (11:9). „Wir waren in allen Belangen überlegen, haben uns aber leider kleinere Auszeiten genommen und den Gegner mit Nachlässigkeiten wieder ins Spiel gebracht“, urteilte Gotthard Standke. Der VSSG-Coach konnte sich aber auf Nicole Fuchs verlassen, die den Gegner vor große Probleme stellte. Mitte der zweiten Halbzeit war Sudershausen auf 17:12 enteilt. Dieser Vorsprung wurde über die Zeit gebracht. - Tore VSSG: Fuchs 9, Müller 5, Otte, Naumann je 3.

HSG Rhumetal II - SV Worbis 21:17 (9:10). Die HSG bot eine ihrer schwächsten Saisonleistungen. „Wir haben überhaupt keinen Rhythmus gefunden und liefen lange Zeit einem Rückstand hinterher“, berichtete Trainer Sascha Friedrichs. Erst ein Wechsel im Tor zu Denise Sindram, die eine starke Leistung bot, und eine kurze Deckung für die auffälligste Gästespielerin leiteten die Wende ein.

Das 15:14 bedeutete die erste Führung des Titelverteidigers. Der spielte schließlich seine konditionelle Überlegenheit aus. - Tore HSG: Ehrlich 6, Bünger, C. Deppe je 5, Wertheim-Ronge 3, J. Deppe 2. (zys) Foto: zys

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