Handball-Regionsoberliga Frauen: Rhumetal setzt sich deutlich gegen Plesse durch

Klare Angelegenheit im Derby

Auswärtssieg! Plesse II mit Hannah Tietjen (am Ball) hatte gegen Rhumetal II mit Stefanie Fahlbusch keine Chance. Foto: zje

Northeim. In der Handball-Regionsoberliga der Frauen ist der Northeimer HC II mit einem ungefährdeten 30:18-Auswärtssieg in die neue Saison gestartet. Plesse-Hardenberg II hatte im Derby gegen Meister HSG Rhumetal II keine Chance.

HSG Plesse-Hardenberg II - HSG Rhumetal II 20:40 (10:19). Mit dem deutlichen Derbysieg holte sich Rhumetal die Tabellenführung von Geismars Reserve zurück. Gegen einen ersatzgeschwächten Kontrahenten fielen Unkonzentriertheiten in der Abwehr und unglückliche Aktionen der Torhüterinnen nicht ins Gewicht, denn die Torfabrik der HSG lief auf vollen Touren. „Die Mannschaft ist 60 Minuten hohes Tempo gegangen und konnte außerdem das Torverhältnis ausbauen“, sagte Rhumetals zufriedener Coach Sascha Friedrichs. Plesses Trainer Sebastian Flechtner lobte Rückkehrerin Hannah Tietjen, die gleich sieben Mal traf, und Sophie Bertram, die im Tor eine gute Partie bot. - Tore Plesse-H.: Tietjen 7/2, Bruns 5/1, Dötsch, Hüppe je 3, Behrends, Jung. Tore Rhumetal: Ehrlich 10, Bünger 8, Bethe, Wertheim-Ronge je 7, C. Deppe 5, Schwarz, St. Fahlbusch, Heidelberg.

VSSG Sudershausen - MTV Geismar II 19:31 (6:14). Sudershausen hatte Mühe, dem schnellen Spiel der Gäste Paroli zu bieten. Häufig dauerte die Rückwärtsbewegung und das Formieren der Abwehr zu lange. Der Angriff war bemüht, konnte aber gegen die starke 6:0-Deckung des MTV nur selten Druck aufbauen. „Wir haben gut gekämpft. Aber Geismar war uns einfach überlegen“, resümierte VSSG-Betreuerin Sabine Standke. - Tore HSG: Müller 5, Bruns 3, Ressel-Wienecke 3/2, Graefe 3/1, Keisers, Ludwig je 2, Reimann.

HG Rosdorf-Grone II - Northeimer HC II 18:30 (7:13). Northeims kleiner Kader startete gut. Die 6:1-Führung wurde mit einer sicheren Lena Kühne zwischen den Pfosten in die Halbzeit transportiert. Rosdorf kam besser aus der Pause und verkürzte bis Mitte der zweiten Hälfte auf 16:19, ehe sich die Abwehr der Gäste wieder stabilisierte. „Kompliment an die Mannschaft, dass sie das Spiel bis auf eine kleine Schwächephase trotz fehlender Wechselmöglichkeiten vor allem im Rückraum gemeistert hat“, lobte NHC-Trainerin Katja Klein und sprach von einem verdienten Sieg. - Tore NHC: Wode 13/3, Hansen 5, Schmidt, Krüger je 5/1, Möhrs, Hardeweg. (zys)

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