Handball-Regionsoberliga Frauen: Rhumetal II reicht Krone nach Geismar weiter

HSG Rhumetal: Knapp am vierten Titel vorbei

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Sebastian Flechtner

Northeim. Nach drei Titelgewinnen musste sich die HSG Rhumetal II in der Saison 2015/2016 in der Handball-Regionsoberliga der Frauen hinter Geismar II mit Rang zwei begnügen. Direkt dahinter ging Northeim II über die Ziellinie. Plesse und Sudershausen sicherten sich frühzeitig den Klassenerhalt.

Sudershausen

Nicht über den neunten Tabellenplatz hinaus kam die erfahrene VSSG-Sieben um Isabell Keisers. Einem besseren Abschneiden standen massive Personalprobleme und die fehlende Durchschlagskraft der Angriffsreihe im Wege, der die wenigsten Treffer der Liga gelangen. Eines ist aber sicher: Die „Unverwüstlichen“ werden auch die nächste Serie mit ganz viel Spaß und noch mehr Ehrgeiz angehen.

Plesse-Hardenberg II

Kleiner Kader, wechselnde Zusammensetzungen und wenige Konstanten prägten die Saison des Achten. Kaum verwunderlich, dass sich Höhen mit diversen Tiefs abwechselten. Zu den Highlights gehören die Siege gegen Northeim II und Münden sowie das 22:22 im Rhumetal. In schlechter Erinnerung sind die Pleiten in Münden und Landolfshausen geblieben, ganz zu schweigen von den Niederlagen gegen Worbis. Dennoch konnte man das Abstiegsgespenst früh vertreiben. „Ich wünsche allen, die mich die letzten drei Jahre begleitet haben, alles Gute“, erklärt Sebastian Flechtner, der den Trainerstab an André Friedrichs weitergibt.

Northeim II

Von einer durchwachsenen Saison mit einigen sehr guten Spielen, aber auch Partien mit unterirdischer Chancenverwertung spricht Trainer Rainer Pischke. „Dann hatten wir wie jedes Jahr unseren Durchhänger um Weihnachten.“ Viele Pausen machten es Jennifer Becker und Co schwer, den Rhythmus zu finden. In der zweiten Saisonhälfte kamen Engpässe im Rückraum hinzu. Dort musste sogar Torfrau Caro Rien aushelfen. Positiv machte sich die Rückkehr von Miriam Halm und die Unterstützung durch Esther Hardeweg bemerkbar.

Rhumetal II

Für Sascha Friedrichs ist Platz zwei ein Erfolg. Schließlich gab es große Konkurrenz für das Team mit dem höchsten Altersdurchschnitt. Nicht so gut gefallen hat dem Trainer die Leistung seiner Schützlinge nach der Weihnachtspause. „Wenn man die Spiele trotzdem gewinnt, ist das okay, auch wenn es nicht immer schön war.“ Dass am Ende nur ein Tor zum erneuten Triumph fehlte sei zwar schade, „aber über die gesamte Saison gesehen ist Geismar verdient Meister.“ (zys)

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