Handball-Regionsoberliga Frauen: HSG-Reserve siegt 21:19 im Derby gegen Sudershausen

Plesse setzt sich wieder durch

Heimsieg: Die HSG Plesse II mit Isabel Hemme (am Ball) gewann das Derby gegen Sudershausen mit 21:19. Foto:  zje

Northeim. In der Handball-Regionsoberliga der Frauen entschied die HSG Plesse-Hardenberg II das Derby gegen Sudershausen knapp mit 21:19 für sich. Auswärtssiege landeten die Reserveteams aus Northeim und dem Rhumetal

HSG Plesse-Hardenberg II - VSSG Sudershausen 21:19 (12:11). Wie schon im Hinspiel (27:26) ging Plesse etwas glücklich, wenn auch nicht unverdient als Sieger vom Feld. Die HSG konnte sich auf ihre Rückraumschützinnen Maike Rombach und Meike Grünewald verlassen. Sudershausen kam immer wieder mit einstudierten Kombinationen zum Zug. Rechtsaußen Nadja Otte zeigte sich treffsicher.

Plesse erwischte den besseren Start (4:1/7:4), konnte aber nicht wegziehen. Die Gäste waren zur Pause wieder dran. Im zweiten Abschnitt blieb das Derby weiter völlig offen. Erst zehn Sekunden vor dem Abpfiff sorgte Maike Rombach für die Entscheidung. - Tore HSG: Rombach 8, Grünewald 6, Möller 2, Reimann, Bruns, Johannsen, Hemme, Jung. - Tore VSSG: Otte 7, Wartmann 4, Fuchs 3, Graefe, Oberwinkler je 2, Bruns.

TV Jahn Duderstadt - HSG Rhumetal 12:23 (6:9). „Über die ersten 25 Minuten decken wir lieber den Mantel des Schweigens“, kommentierte Trainer Sascha Friedrichs den schwachen Auftritt seiner Schützlinge. Die agierten im Angriff sehr fehlerhaft. Erst kurz vor der Pause wurde konzentrierter abgeschlossen. Nach der Halbzeit gelang Jahn in 15 Minuten nur ein Treffer. Selbst traf der Titelverteidiger in dieser Zeit sieben Mal. Danach war die Partie entschieden. - Tore HSG: Bünger 6, J. Deppe 5, Bethe 4, Ehrlich 3, Lüdecke, Jordan, Heidelberg, Schwarz, Wertheim-Ronge.

SVS/TSG Münden - Northeimer HC 19:25 (8:13). Immer, wenn die Gäste das Tempo anzogen, taten sich in Mündens Abwehr große Lücken auf. Viele Chancen blieben aber ungenutzt. Fehler im Spielaufbau gesellten sich hinzu. Nach Wiederbeginn hatte der NHC seine stärkste Phase. Merle Rieck organisierte die Abwehr blendend. Lena Kühne gestattete dem Gegner bis zur 43. Minute keinen Treffer. Zu diesem Zeitpunkt war ihr Team bereits auf 20:8 davongezogen. Beim Sieger überzeugten Yvonne Wode und Jennifer Becker. Sie trafen aus dem Rückraum oder nach schönen Eins-gegen-Eins-Aktionen. - Tore NHC: Wode 10/1, Becker 5, Schmidt 4/1, Herale, Halm je 2, Hansen, Rieck. (zys)

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