Handball-Regionsoberliga Frauen: Tabellenführer Geismar II patzt unerwartet im Nachholspiel

Rhumetal hat es in eigener Hand

Louisa

Northeim. Nach der letzten, unerwarteten Niederlage der MTV Geismar II kann die Rhumetal Reserve am nächsten Wochenende mit einem Sieg den Titelkampf der Regionsoberliga für sich entscheiden.

Eine unerwartete Wendung hat der Titelkampf in der Handball-Regionsoberliga der Frauen genommen. Spitzenreiter MTV Geismar II leistete sich am Donnerstag im Nachholspiel bei SVS/TSG Münden einen 25:32-Ausrutscher. Dadurch schmolz der Vorsprung auf Rhumetals Reserve auf einen Zähler. So deutet alles auf ein Finale am kommenden Wochenende hin. Dann treffen Geismar und Rhumetal II am letzten Spieltag direkt aufeinander.

Zuvor muss Louisa Heidelberg mit ihrer HSG am Sonntag ab 15 Uhr in der Burgberghalle die letzte Heimaufgabe gegen Landolfshausen lösen. „Landolfshausen hat zuletzt einige Spiele gewonnen. Wir dürfen die nicht auf die leichte Schulter nehmen.“

Die 21-Jährige, im richtigen Leben als Bankkauffrau bei der Sparkasse Duderstadt tätig, geht bereits seit dem vierten Lebensjahr ihrem Hobby mit dem kleineren runden Leder nach und schaut natürlich auch mit einem Auge nach Northeim. Dort beginnt Samstag um 17 Uhr am Schuhwall das Topspiel zwischen der NHC-Reserve und dem Noch-Tabellenführer aus Geismar.

„Ich rechne mit einem spannenden Duell. Der MTV spielt eine sehr gute Saison und musste erst in dieser Woche die erste Niederlage einstecken. Aber Northeim hat eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielerinnen.“

Zwei Teams mit einem geringen Altersdurchschnitt, Jahn Duderstadt II und Plesse-Hardenberg II, stehen sich Samstag ab 17.30 Uhr gegenüber. Heidelberg favorisiert die Heimsieben. „Aber Plesse ist immer für eine Überraschung gut. Das hat auch der Sieg gegen Northeim gezeigt.“

Im letzten Spiel mit heimischer Beteiligung misst sich Sudershausen, wo Katharina Aue ihr Comeback für ihren Heimatverein feiert, am Samstag (17 Uhr) in Münden mit dem Tabellenfünften. Eine Prognose wagt Louisa Heidelberg nicht. „Die VSSG profitiert von der Erfahrung vieler älterer Spielerinnen. Münden dürfte aber Vorteile im Tempospiel haben.“ (zys) Foto: zys

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