Handball-Regionsoberliga Frauen: In Geismar ist für die HSG-Reserve der vierte Titel möglich

Rhumetal will es wie die Bayern machen

Kathrin

Northeim. Nach einem Unentschieden gegen den Zweiten MTV Geismar II könnten die Frauen der HSG Rhumetal den vierten Titel in dieser Saison holen.

Die HSG Rhumetal II will es dem FC Bayern nachmachen. Ein Punkt im Gipfeltreffen am letzten Spieltag bei Verfolger MTV Geismar II (Sa. 19 Uhr, MPG-Halle) würde reichen, um den vierten Titel in Folge in der Handball-Regionsoberliga der Frauen unter Dach und Fach zu bringen. Die drei übrigen heimischen Teams können die Spielzeit locker ausklingen lassen.

„Ich habe nicht mehr daran geglaubt, dass wir noch einmal die Chance auf die Meisterschaft bekommen. Aber jetzt wollen wir sie nutzen“, erklärt Trainer Sascha Friedrichs. „Ich hoffe, meine Spielerinnen bekommen ihre Nerven in den Griff.“ Im Hinspiel kassierte seine HSG die bisher einzige Niederlage (25:28).

Auch Sudershausens Katrin Sievers blickt gebannt auf die Antwort in der Titelfrage. „Geismar hat es durch die letzten Niederlagen spannend gemacht. Aber der Heimvorteil könnte den Ausschlag geben.“ Die 41-Jährige spielt seit ihrer Jugend Handball, davon 16 Jahre für die VSSG. Nach der Geburt ihrer Kinder Jan Erik (5) und Charlotte (2) ist sie stets zurückgekehrt. „Es macht in dieser Mannschaft einfach Spaß und ist ein toller Ausgleich zu meinem Bürojob als technische Zeichnerin.“

Zwei Stunden vor dem Endspiel stehen sich an gleicher Stätte Geismar III und Northeim II gegenüber. Hier rechnet Sievers mit einem Sieg der NHC-Reserve, der der dritte Tabellenplatz nicht mehr zu nehmen ist. In Bovenden will Plesse II am Samstag ab 17.30 Uhr gegen Münden Revanche für die 18:34-Hinspielniederlage nehmen. „Die HSG ist zwar immer für eine Überraschung gut, aber wenn Münden wieder mit der jungen, schnellen Mannschaft aufläuft, wird es ganz schwer für Plesse.“

Ohne Druck kann die VSSG Sudershausen ihr letztes Saisonspiel in Nörten gegen Schlusslicht Spanbeck angehen. Los geht’s Samstag um 17 Uhr. „Wir möchten uns gern mit einem Sieg verabschieden, Spaß haben und noch einmal zeigen, was wir können. Das ist uns leider am vergangenen Wochenende gegen Münden nicht gelungen“, erklärt Sievers.

Nach den Sommerferien geht es mit Sicherheit wieder in die Vorbereitung. „Denn dass wir weiter machen, steht außer Frage. Und bis dahin sind hoffentlich alle Verletzten wieder fit.“ (zys) Foto: zys

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