Handball-Regionsoberliga der Frauen: Die HSG Rhumetal II setzt eine Bestmarke

Ungeschlagen zum Hattrick

Applaus, Applaus! Die Spielerinnen der HSG Rhumetal II beklatschen ihren Titel-Hattrick. Archivfoto: zel

Katlenburg. Zum dritten Mal in Folge errang die Reserve der HSG Rhumetal in der abgelaufenen Serie die Meisterschaft in der Handball-Regionsoberliga der Frauen. Der neue Coach Sascha Friedrichs verwandelte die Vorlage seines Bruders André zum Hattrick. Dabei blieb der Abonnementmeister erstmals ungeschlagen. Den einzigen Punktverlust gab es Ende Februar. „Vize“ MTV Geismar II trotzte der HSG ein 18:18-Unentschieden ab.

Großer Respekt

„Es war eine tolle Leistung der Mannschaft“, zollt der Meistertrainer seinen Schützlingen für deren Auftritte in den zurückliegenden Monaten großen Respekt. Das gilt umso mehr, als die Vorbereitungsphase mit nur zwei Trainingseinheiten und zwei Testspielen ausgesprochen dürftig ausfiel. „Über die Saison hinweg hat die Mannschaft aber sehr gut trainiert“, berichtet Friedrichs. Das habe sich dann auch ausgezahlt.

„Schön war, dass wir auch einige neue spielerische Aspekte einbauen konnten und das Team in der Lage war, bis zu vier Abwehrsysteme zu spielen.“ Eine erfreuliche Entwicklung hätten auch die „Küken“ unter seinen Schützlingen genommen. Zusätzlich trugen einige der erfahreneren Kräfte auch noch ihren Teil zum Klassenerhalt der Landesliga-Sieben bei.

Basis der erfolgreichen Titelverteidigung war einmal mehr die stabile Abwehr vor der starken Torhüterin Michaela Friedrichs. Im Angriff konnte sich die HSG auf die Treffsicherheit von Alexandra Ehrlich und Tanja Bünger verlassen. Sie netzten gemeinsam fast 250 Mal ein.

In die neue Spielzeit geht der Meister nach derzeitigem Stand mit nahezu unverändertem Aufgebot. Nicht auszuschließen ist, dass noch die eine oder andere „Aufhörerin“ aus der Ersten dazu stößt. Doch zunächst genießen die neuen, alten Titelträgerinnen die Handballpause. (zys)

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