Handball-Regionsoberliga der Frauen: Sudershausen holt die ersten Punkte

Der VSSG-Knoten ist geplatzt

Steffi Ronnenberg

Northeim. Die Frauen der VSSG Sudershausen haben mit dem 27:26 bei Rosdorf II ihren ersten Saisonsieg in der Handball-Regionsoberliga gefeiert. An der Spitze marschieren die Reserveteams aus Northeim und dem Rhumetal weiter im Gleichschritt.

HG Rosdorf-Grone II - VSSG Sudershausen 26:27 (11:15). Mit Unkonzentriertheiten und fehlender Absprache im Deckungsverband machte Sudershausen den Gegner unnötig stark. Nach deutlicher Überlegenheit vor der Pause schrumpfte der Vorsprung zusehends. „Wir haben nie zurückgelegen und am Schluss war es eng. Aber verdient war der Sieg allemal“, urteilte Sabine Standke. Ein Sonderlob der Betreuerin erhielt Torhüterin Steffi Ronnenberg. - Tore VSSG: Graefe 7/3, Keisers, Naumann je 5, Müller, Otte je 4, Wartmann, Oberwinkler.

SVS/TSG Münden - HSG Rhumetal II 23:33 (12:16). Den Gästen war etwas Unbehagen anzumerken, hatte sie doch vor zwei Jahren eben in Gimte die letzte Niederlage in einem Punktspiel kassiert. Nach zähem Beginn und einer Auszeit setzte sich die HSG bis zur Pause aber doch noch ein wenig ab.

Nach dem Wechsel stand die Abwehr des Titelverteidigers stabiler. In nur sieben Minuten wurde ein 21:13-Vorsprung herausgeworfen. In dieser Phase glänzte vor allem Lara Jordan. Dazu kam eine sich in bestechender Form befindliche Julia Deppe. - Tore HSG: J. Deppe 8, Ehrlich, Bünger je 6, Jordan 5, Bethe, Lüdecke je 2, Ehbrecht, Schwarz, Fahlbusch, Wertheim-Ronge.

Northeimer HC II - SG Spanbeck/B. 29:19 (17:10). Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht, weil wir in der Abwehr nicht gut verschoben haben“, haderte Trainer Rainer Pischke trotz des Erfolges. Nach dem 7:7 kam der NHC-Express auf Touren, verlor aber in der Pause an Fahrt. Spanbeck verkürzte auf 14:17, ehe ein 7:1-Lauf der Heimsieben endgültig Klarheit brachte. Im kleinen Kader entfachte die A-Jugendliche Esther Hardeweg viel Wirbel. Miriam Halm wurde reaktiviert. - Tore NHC: Krüger 9/4, Wode 6/1, Schmidt 5, Becker 3, Hardeweg, Halm je 2, Herale, Möhrs.

HSG Plesse-Hardenberg II - TSV Landolfshausen 19:27 (10:12). „Die Niederlage geht in Ordnung, ist aber am Ende etwas zu hoch ausgefallen“, konstatierte Trainer Sebastian Flechtner. Das lag nicht zuletzt daran, dass die HSG in der Schlussphase hohes Risiko ging.

Ein verschlafener Beginn (3:9) und viele technische Fehler spielten Landolfshausen in die Karten. Zur Pause war Plesse aber wieder im Rennen. Das galt auch noch beim 17:19-Zwischenstand. Der Mut des Burgenteams in den letzten Minuten wurde dann aber nicht belohnt. Dennoch war die Heimsieben ebenbürtig und bot eine kämpferisch ansprechende Leistung. - Tore HSG: Tietjen 7, Jung, Henne je 3, Bruns, Wolf je 2, Dötsch 2/1. (zys) Foto: zys

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