Handball-Regionsoberliga Frauen: Rhumetals Reserve empfängt am Sonntag Münden

„Wir können stolz sein“

Charlotte Deppe

Northeim. In der Handball-Regionsoberliga der Frauen sind am Wochenende wieder alle vier heimischen Teams im Einsatz. Die Reserve der HSG Rhumetal bekommt es am Sonntag ab 15 Uhr in der heimischen Burgberghalle mit der Vertretung aus Münden zu tun, muss dabei jedoch ohne Trainer auskommen. Sascha Friedrichs ist zeitgleich mit der Landesliga-Sieben unterwegs.

„Aber ich baue hier auf die Tipps unserer erfahrenen Spielerinnen. Sie werden die richtigen Worte finden, damit wir gemeinsam eine gute Leistung abrufen können“, erklärt Charlotte Deppe, die im Hinspiel (33:23-Sieg für Rhumetal) beruflich verhindert war. Die 25-jährige Rückraumakteurin spielt seit 1999 leidenschaftlich Handball bei der HSG, für die auch ihr Bruder Johannes aktiv ist.

Ein interessantes Duell auf Augenhöhe erwartet sie, wenn sich am Samstag ab 17.30 Uhr in Diemarden der TSV Landolfshausen und Plesse-Hardenberg II gegenüberstehen. „Die werden sich nichts schenken und vor allem kämpferisch alles in die Waagschale werfen. Das wird sicher sehenswert.“

Im Vergleich zwischen Aufsteiger Spanbeck/Billingshausen und der Reserve des Northeimer HC (Samstag, 16.30 Uhr in Bovenden) sollten die Gäste die besseren Karten haben. Als Tabellendritte sind sie favorisiert.

Offener scheint der Ausgang, wenn eine halbe Stunden später die Teams von Sudershausen und Rosdorf II in der Nörtener Sporthalle an der Bünte auflaufen. „Die VSSG hat bestimmt mehr Erfahrung. Aber die HG wird mit ihren talentierten Spielerinnen gut dagegenhalten.“

Für Charlotte Deppe, die in Gillersheim wohnt und derzeit in einem Katlenburger Supermarkt beschäftigt ist, ist das Titel-Triple der letzten drei Jahre einfach genial. „Darauf können wir stolz sein. Das war eine Top-Leistung.“ Die erneute Titelverteidigung dürfte allerdings schwer werden. Aktuell beträgt der Rückstand auf Geismar II drei Zähler. Doch Deppe trägt’s mit Fassung. „Ich würde es auch durchaus positiv sehen, wenn sich in diesem Jahr eine andere Mannschaft die Krone aufsetzt.“ (zys) Foto: zys

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