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Reine Nervensache im Kellerduell zwischen SV Germania Fritzlar II und Eintracht Böddiger

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Von: Marcel Glaser

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Volle Konzentration: Torjägerin Nina Albus und der SV Germania Fritzlar II sind im Kellerderby der Oberliga gegen den TSV Eintracht Böddiger gefordert. Im Hinspiel hatte Fritzlar mit 22:18 die Nase vorn.
Volle Konzentration: Torjägerin Nina Albus und der SV Germania Fritzlar II sind im Kellerderby der Oberliga gegen den TSV Eintracht Böddiger gefordert. Im Hinspiel hatte Fritzlar mit 22:18 die Nase vorn. © Artur Schöneburg

Das neue Jahr in der Handball-Oberliga startet furios. Nämlich mit dem Duell zwischen der Drittliga-Reserve des SV Germania Fritzlar und dem TSV Eintracht Böddiger (So. 17 Uhr, KHS-Sporthalle).

Fritzlar – Die Partie des Vorletzten gegen das Schlusslicht ist ein wichtiger Fingerzeig für die Rückrunde. Den Domstädterinnen winkt bei einem Sieg der Anschluss an das Tabellenmittelfeld, die Felsbergerinnen hingegen dürften bei einer Niederlage die Abstiegsrunde kaum noch vermeiden können.

Beide Mannschaften taumelten zuletzt. Fritzlar kassierte zwei deutliche Niederlagen in Hüttenberg und in eigener Halle gegen Titelaspirant Leihgestern. Böddiger hingegen ging regelrecht unter, kassierte in den vergangenen beiden Partien 72 Gegentore und traf selbst nur 28 mal.

Antonia Satter zurück nach Wildungen

Für Susanne Bachmann wird die Partie eine reine Nervensache. „Wir haben in den letzten beiden Spielen viel zu viele Fehler gemacht. Wenn wir so spielen, verlieren wir auch gegen Böddiger“, warnt die SVG-Trainerin, die angesichts der Leistungsschwankungen ihrer Mannschaft Steigerungspotenzial sieht: „Jede Spielerin muss noch einen Schritt mehr machen“. Nicht mehr helfen wird Antonia Sattar. Die Rückraumspielerin ist aus privaten Gründen zu ihrem Heimatverein Bad Wildungen zurückgekehrt. Ansonsten kann Bachmann personell aus dem Vollen schöpfen.

Defensiv wird die Germania auf die bewährte 6:0-Formation setzen. Dabei bekommt es SVG-Spielmacherin Hannah Grothnes mit Böddigers Torjägerin Anne Kühlborn zu tun. Aber auch auf Julia Hasper im linken Rückraum ist zu achten. „Sie hat ein starkes Eins-gegen-Eins und spielt gut mit dem Kreis zusammen“, lobt Bachmann die Linkshänderin.

Viele Gespräche nach Rückschlägen

Die Felsbergerinnen haben versucht, die Rückschläge der vergangenen Wochen im Gespräch zu verarbeiten. „Wir müssen im Angriff weniger technische Fehler machen, den Ball flüssiger spielen, mehr Druck erzeugen, und nicht nur aus dem Rückraum, sondern von jeder Position Torgefahr ausstrahlen“, fordert TSV-Trainerin Rocsana Negovan. Weil einige Spielerinnen im Urlaub weilten oder krankheitsbedingt fehlten, konnte das Team vor dem Derby aber nur unregelmäßig trainieren.

Gerade in der Offensive bekommen es die Edertalerinnen mit einer kompakten Defensivformation zu tun, hinter der mit Maren Dasenbrock und Bianka Virag ein exzellentes Torhütergespann steht. Im Angriff kommt Linkshänderin Anna Ködel immer besser in Fahrt, während Bachmann mit Merle Bücker und Nina Albus eine schnelle Flügelzange zur Verfügung steht. Über viel Erfahrung verfügen auch die Rückraumspielerinnen Sarah Oschmann und Theresa Werner. Dementsprechend sollte die Eintracht technische Fehler vermeiden, die die Germania per Gegenstoß bestraft. (Marcel Glaser)

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