HVN-Pokal der Frauen: HSG nach 19:10-Erfolg über Northeim II in Runde zwei

Rhumetal ohne Probleme

Durchgesetzt: Claudia Schwarz (am Ball) von der HSG Rhumetal ist den Northeimerinnen Julia Möhrs (links) und Laura Herale entwischt. Im Tor landete das Leder aber nicht. Foto:  zel

Katlenburg. Die Handballerinnen der HSG Rhumetal sind problemlos in die zweite Runde des HVN-Pokals eingezogen. Im Duell der heimischen Landesligisten setzten sie sich gestern gegen die Reserve des Northeimer HC sicher mit 19:10 (9:5) durch.

Die Gastgeberinnen begannen mit einem Doppelschlag durch Annika Spillner. Den beantworte NHC-Torhüterin Caro Rien mit einer Doublette der besonderen Art. Innerhalb weniger Sekunden wehrte sie zwei Strafwürfe ab. Ihre Mitspielerinnen glichen prompt zum 2:2 aus und egalisierten nach drei Gegentreffern in Serie auch noch einmal zum 5:5.

Die zehnminütige Torflaute der Heimsieben beendete Charlotte Deppe in der 21. Minute mit dem sechsten Treffer der HSG, ehe die große Zeit von Anna Lena Eichenberger begann. Die Linksaußen netzte dreimal in Folge und verpasste unmittelbar vor dem Pausenpfiff bei einem Konter freistehend sogar die Gelegenheit, ihr Team noch deutlicher nach vorn zu bringen.

Das holte Rhumetal nach dem Wechsel aber schnell nach. Während sich die Gäste im Angriff weiter schwer taten und bis zur 45. Minute nur einen verwandelten Siebenmeter auf der Habenseite verbuchen konnten, erzwang der Gegner mit zielstrebigen Aktionen die frühe Vorentscheidung. Die war gefallen, als Laura Herale nach einem Konter an Daniela Kieslich scheiterte und Anna Lena Eichenberger auf der anderen Seite einen Gegenstoß mit einem gekonnten Heber erfolgreich zum 13:6 abschloss. Es war das i-Tüpfelchen auf eine abgezockte Vorstellung der schnellen Außenspielerin. In der Schlussviertelstunde taten sich die Kontrahenten in einer ohnehin ausgesprochen fairen Partie nicht mehr weh.

Insgesamt kombinierte Rhumetal flüssiger. Das Team wirkte eingespielter. Das war aber zweifellos auch dem Umstand geschuldet, dass der NHC auf etliche Stammspielerinnen verzichten musste. Bei den Gästen stach neben der starken Torfrau Rien die agile Fabienne Engel heraus. Im Siegerteam erhielt Anna Lena Eichenberger in ihrem Tordrang von Annika Spillner die größte Unterstützung.

HSG: Kieslich - Dix 2/1, Schwarz, Spillner 5, Spangenberg 2, Pieleck 1, Lindner, Eichenberger 6, Deppe 3, Rentsch.

NHC: Rien - Fröchtenicht 2, Herale, Hansen, Engel 3, Möhrs 1, Hartmann 3/1, Kaufmann, Meyer, Krüger 1, Fleischmann, Falke. (zys)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.