Handball-Oberliga: Duderstadt erwartet Heidorn

Rosdorfs personelle Lage noch prekärer

Mark Tetzlaff

Göttingen. In der Handball-Oberliga der Männer setzt Duderstadt sein Programm mit dem Heimspiel gegen Großenheidorn fort. Rosdorf-Grone versucht, den enttäuschenden Auftritt gegen Schaumburg mit einem Sieg in Dingelbe wieder auszubügeln.

TV Jahn Duderstadt – MTV Großenheidorn (Sa., 18 Uhr). Nach dem Auswärtserfolg in Himmelsthür soll der erste Heimsieg 2014 her. „So ist es geplant“, sagt Jahn-Trainer Ekki Loest. Jahn ist bei 12:2-Punkten zuhause noch ungeschlagen, Großenheidorn kommt mit 9:7-Auswärtszählern und hat das Hinspiel knapp 31:30 gewonnen. Als derzeitiger Tabellenvierter gilt der MTV immer noch als Überraschungsmannschaft dieser Saison und ist weiter die einzige Mannschaft, der Spitzenreiter Northeim geschlagen hat.

Der wohl wichtigste „Faktor“ bei Großenheidorn ist Milan Djuric. Mit 145 Treffern ist er der erfolgreichste Torjäger der Oberliga. Ihn müssen die Eichsfelder in den Griff bekommen. Bei Jahn ist Mark Tetzlaff wieder dabei, dafür ist der Einsatz von Alexander Kornrumpf stark gefährdet.

TV Eiche Dingelbe – HG Rosdorf-Grone (Sa., 19.30 Uhr). Der Stachel der Enttäuschung saß bei den Rosdorfern tief nach dem schwachen Heimspiel gegen Aufsteiger Schaumburg (18:25). In Dingelbe haben die Spieler von Trainer Mirko Jaissle nun die große Chance auf Wiedergutmachung. Die „Eichen“ haben bislang ein dünne Saison gespielt, sind Vorletzter mit nur zwei Siegen. Nur einen davon gab es zuhause – ausgerechnet gegen das Spitzenteam Großenheidorn. Rosdorfs Auswärtsbilanz ist mit 4:12 Zählern aber nicht gerade berauschend. Die beiden Siege gab es zu Beginn der Saison.

„Als ich das Plakat mit unseren weiteren Heimspielen sah, wurde mir schwindelig – wegen der starken Gegner.“

HG-Trainer Mirko Jaissle

Die personelle Misere nimmt bei der HG kein Ende. Chris Osei-Bonsu hat die Saison wegen seiner Schulterprobleme beendet. Der Ellenbogen von Mathis Ruck wurde mit Gips ruhiggestellt. Mit Brandes, Knust, Frölich und König ist das halbe Dutzend Ausfälle perfekt. „Langsam wird es schwer, das zu kompensieren. Wir sind in einer prekären Situation“, sagt Jaissle. „Die Rückrunde wird für uns zu einer Meisterprüfung, nicht unten reinzurutschen.“ (haz/gsd) Foto: zje/nh

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