1. Frauenhandball-Bundesliga: Vipers machen zu viele Fehler

Bad Wildungen verliert gegen Thüringer HC 24:31 (13:15)

Beste Viper: Die Bad Wildunger Torfrau Manuela Brütsch, die hier gleich einen Siebenmeter von der überragenden Marketa Jerabkova (Thüringer HC) passieren lassen muss.
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Beste Viper: Die Bad Wildunger Torfrau Manuela Brütsch, die hier gleich einen Siebenmeter von der überragenden Marketa Jerabkova (Thüringer HC) passieren lassen muss.

50 Minuten lang hielt die HSG Bad Wildungen gegen den favorisierten Thüringer HC mit, bevor die Vipers nichts mehr zuzusetzen hatten. Letztlich verloren die Südwaldeckerinnen noch deutlich mit 24:31 (13:15).

Bad Wildungen. In der Ense-Halle hatte sich zunächst ein Schlagabtausch zwischen dem Elften und dem bisherigen Tabellensiebten entwickelt. Nach dem 0:2 (2.) und dem 3:3 (4.) glich die HSG den 4:7-Rückstand nach acht Minuten beim 7:7 (14.) nicht nur aus, sondern ging beim 10:9 (17.) durch Jana Scheib sogar in Führung. Doch dies sollte der einzige Vorsprung im vierten Spiel innerhalb von zehn Tagen für die Bad Wildungerinnen bleiben.

23:23 nach 45 Minuten

Denn bis zum 11:14 nach 26 Minuten durch Maxi Mühlner blieben die Vipers fast zehn Minuten ohne Tor und gingen dann mit einem 13:15-Rückstand in die Halbzeitpause. Nicht einmal zwei Minuten nach dem Seitenwechsel sah die gut aufgelegte Scheib beim Stand von 13:17 nach einem Foul beim Tempogegenstoß an Nina Neidhart die Rote Karte. Doch trotz des folgenden 13:18 (32.) bäumte sich Bad Wildungen noch einmal auf und glich nach dem 19:23 in der 41. Minute sogar noch zum 23:23 (45.) aus.

Doch nach dem 24:26 (50.) unterliefen den Gastgeberinnen einfach zu viele Fehler, um die Mannschaft von Trainer Herbert Müller noch weiter in Bedrängnis zu bringen.

Während bei Thüringen die tschechische Rückraumkraft Marketa Jerabkova mit 14 Treffer, davon zwei durch Siebenmeter) überragte, und Kreisläuferin Josefine Huber (6) sowie Rechtsaußen Emma Ekenman Fernis (6/3) die erfolgreichsten Werferinnen waren, erzielten bei den Vipers die Rückraumspielerinnen Munia Smits (7/3), Maxime Struijs (5/1) und Scheib (4) die meisten Treffer.

„Wir haben zu viele einfache Fehler gemacht“, bilanzierte die enttäuschte Bad Wildunger Trainerin Tessa Bremmer treffend. (jh)

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