Auf Hessenebene

Saisonbilanz: Handball-Nachwuchs bewährt sich

Enges Landesliga-Derby der B-Jugend: Jannis Kiekel von Eintracht Baunatal (links) klammert Philipp Batz von Fuldatal/Wolfsanger. Foto: Andreas Fischer

Die Handballsaison der Jugend ist Geschichte. Die verdiente Pause gibt es allerdings nicht, denn die Qualifikation für die kommende Serie wirft ihre Schatten voraus. Dennoch lohnt schon jetzt ein Rückblick.

GSV Eintracht Baunatal

Die Eintracht stellte mit fünf Mannschaften im landesweiten Spielbetrieb das größte Kontingent aus Nordhessen. Vor allem die männliche A-Jugend von Trainer Ralf Horstmann schnitt als Dritter sehr gut ab. Mit einem Punkt Rückstand verfehlte sie den zweiten Platz nur knapp. Dieser hätte zur erneuten Teilnahme an der Oberliga berechtigt. So müssen die VW-Städter wieder in die Qualifikation.

Die weibliche A-Jugend startete mit einem Auswärtssieg gut in die Saison. Diese Leistung bestätigte sie danach aber nicht oft genug und wurde Fünfter. Ambitioniert gestartet, reichte es für die männliche B-Jugend in der Landesliga ebenfalls nur für Platz fünf. Wegen vieler Verletzungen musste der GSV immer wieder improvisieren. Ihr großes Potenzial zeigte die Mannschaft beim Sieg gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer Tus Holzheim. Ebenfalls in der Landesliga beendete die weibliche B-Jugend die Saison als Sechster. Für die männliche C-Jugend endete die Serie auf Platz sieben. Ulrike Hellmuth, Betreuerin der männlichen B-Jugend und unterstützende Jugendleiterin, zieht ein positives Fazit: „Wir sind sehr zufrieden. Auch die Platzierungen bei den Mädchen sind gut. Sie waren größtenteils jüngerer Jahrgang.“

Wurfstark: Isabelle Tasch (Dittershausen/Waldau/Wollrode). Foto: Schachtschneider

HSG Zwehren/Kassel

Die weibliche B-Jugend landete in der Landesliga auf dem vorletzten Platz. Vier Punkte holte die HSG. Erfreulich aus Zwehrener Sicht war der knappe Derbysieg gegen die Eintracht, als Josefine Brehm in letzter Sekunde den Siegtreffer erzielte.

Die männliche C-Jugend erreichte einen guten sechsten Platz. Aus einer homogenen Mannschaft ragte immer wieder HSG-Torhüter Carl Beck heraus, der oft spielentscheidend parierte.

HSG Fuldatal/Wolfs.

Die männliche B-Jugend erreichte in der Landesliga einen starken zweiten Platz. Vor allem die Derbysiege gegen die Eintracht brachten viel Selbstbewusstsein. Auch häufige Verletzungsprobleme warfen die Mannschaft nicht aus der Bahn.

wJSG Ditt./Wald./Woll.

Die weibliche C-Jugend spielte in der Oberliga stark auf und erkämpfte Platz drei. Garant dafür war eine stabile Deckung, die im Schnitt nur 23 Gegentore zu ließ.

HSG Ahnatal/Calden

Ebenfalls in der Oberliga spielend erreichte die weibliche C-Jugend den sechsten Platz – punktgleich mit der HSG Baunatal, aber als Sieger im direkten Duell.

HSG Baunatal

Mit nur zwei Siegen in der Fremde reichte es für die weibliche C-Jugend nur zu Platz sieben. Zu Hause glänzte die HSG häufiger, nicht zuletzt beim Punktgewinn gegen Dittershausen/Waldau/Wollrode.

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