Frauenhandball-Landesliga: Hoof/Sand/Wolfhagen bricht erst in der Schlussphase ein

Schlagabtausch gegen SV Germania Fritzlar II: Ludwigs HSG unterliegt

Variantenreich am Kreis: Annika Neurath versetzt Fritzlars Fabienne Huy und erzielt einen ihrer insgesamt vier Treffer. Foto:  Hofmeister

Hoof. 46 Minuten lieferten die Landesliga-Handballerinnen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen dem Favoriten SV Germania Fritzlar II einen offenen Schlagabtausch, ehe sie sich am Ende noch mit 23:28 (14:13) geschlagen geben mussten. „Fritzlar war der bislang stärkste Gegner, den wir lange Zeit ärgern konnten.

In der Schlussphase hat uns etwas die Kraft gefehlt“, sagte HSG-Trainer Chris Ludwig, der sich insgesamt mit der Leistung seiner Mannschaft, die auf die Rückraumspielerinnen Aileen Sule und Larissa Lubach verzichten musste, zufrieden zeigte.

Nach einer bis zum 4:4 ausgeglichenen Anfangsphase gingen die Gäste mit 7:4 in Führung. Bis zum 6:9 lag die HSG gegen die körperlich überlegene Drittligareserve im Hintertreffen.

Drei Tore in Folge durch Hanna von Dalwig, Kathleen Engelbrecht und Lea Willer brachten danach den 9:9-Ausgleich. Die Gastgeberinnen setzten Fritzlar mit ihrer Beweglichkeit und ihrem schnellen Spiel zu. Außerdem konnten sie sich auf eine gute Abwehr und eine gegen ihren alten Verein starke Torhüterin Malgorzata Rodziewicz verlassen. Sinje Bauch warf ihr Team fünf Minuten vor dem Seitenwechsel zum ersten Mal nach vorn (11:10). Nach einem 12:13-Rückstand sorgten Annika Neurath und erneut Bauch per Siebenmeter in der Schlusssekunde für eine knappe 14:13-Pausenführung.

Zwei Strafwürfe vergeben

Diese hätte sogar noch höher ausfallen können, doch konnten zwei Siebenmeter und ein Tempogegenstoß nicht verwandelt werden.

In der zweiten Halbzeit taten sich die Gastgeberinnen immer schwerer, zu Toren zu kommen. So führten die Gäste mit 16:14, ehe in der 36. Minute Willer den Anschlusstreffer und wenig später vom Kreis den 16:16-Ausgleich markierte. Bis zum 19:19 hielt die HSG vor allem durch ihre gute Defensive das Spiel offen. Danach fingen die Fritzlarerinnen wiederholt Angriffe der HSG ab und setzten sich mit Tempogegenstößen vor allem über Jana Giebich mit fünf Toren in Folge ab. Damit war zehn Minuten vor Schluss die Entscheidung gefallen. Die Vereinigten konnten ihr hohes Tempo nicht halten und schafften es nicht mehr, den Rückstand von fünf Toren zu verringern.

Hoof/Sand/Wolfhagen: Rodziewicz (1.-59.), Clobes (59.-60., 1 7 M) - Engelbrecht (1), Bauch (5/3), von Dalwig (5), Neurath (4/1), Ritter (1/1), Wietis (1), Larbig (2), Willer (4), Haupt, Uthof.

Fritzlar II: Zeller - Reinke (3), Frank (2), Giebisch (9), Lorenz (3), Dieling, Bänfer (7), Stockschläger, Naumann (3/3), Blaufuß, Ringleb, Huy (1), Hofmann.

Von Michael Wepler

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