Handball: Für den TSV Bebra war mehr drin

Schwach im Abschluss

Datterode. Nicht besonders treffsicher präsentierten sich die Bezirksoberliga-Handballer des TSV Bebra bei der HSG Datterode/Röhrda. Und so verloren sie nicht nur die Punkte bei ihrer 23:27 (11:13)-Niederlage an den Gegner, sondern auch noch den dritten Tabellenplatz.

Die fanatischen Zuschauer, die aggressive Deckungsarbeit des Gegners und sein starker Torhüter - all das war Liviu Pavel schon im Vorfeld bekannt. Auch der Umstand, dass die Schiedsrichter in der hitzigen Atmosphäre geneigt sind, der Heimmannschaft mehr Freiheiten zuzugestehen, ist kein Geheimnis. Dennoch hätte Bebras Spielertrainer, der diesmal von Anfang an auf dem Feld stand, mit seinen Mitstreitern an alter Wirkungsstätte gerne gepunktet.

Dass das nicht gelang, hatten sich die Gäste zum Teil allerdings selbst zuzuschreiben. Denn nach durchaus verheißungsvollem Auftakt und dem 8:8-Gleichstand (19.) vergaben sie einige hochprozentige Torchancen.

Schmitt muss runter

Außerdem kassierte Fabian Schmitt in dieser Phase bereits seine dritte Zeitstrafe. Weil Markus Haßler gar nicht erst aufgeboten werden konnte und auch Philipp Bonsack fehlte, verblieb nach Schmitts Ausscheiden Marcus Einhorn als einziger Linkshänder. Dennoch hätte Bebra mit einem besseren Start in den zweiten Durchgang sicherlich noch etwas erreichen können.

Doch schon bei Datterodes Treffer zum 21:15 (40.) war die Messe gelesen. Zu selten gab es noch ein Durchkommen gegen die gegnerische 3:2:1-Deckung. Vier Minuten später musste Liviu Pavel auch noch einen umstrittenen Feldverweis Einhorns akzeptieren. Mehr als Ergebniskosmetik war somit nicht mehr drin. „Der Hauptgrund für die Niederlage war unsere Chancenverwertung. Es ist schade, denn wir sind mit viel Elan hergekommen“, sagte Pavel.

Tore für den TSV: Einhorn 6/1, Pavel 5, Hartung 3, Schmidt, Handke, Naumann je 2, B. Hieronymus, Höptner, B. Wilde je 1. (zkö)

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