Handball-Landesliga: Hofgeismar/Grebenstein muss gegen Rotenburg punkten

SHG setzt auf das Publikum

SHG muss angefeuert werden: Auf viele Zuschauer und lautstarke Unterstütztung hofft die SHG, wenn sie am Sonntag in Grebenstein auf Rotenburg trifft. Archiv-Foto: zhj

Hofgeismar. Wenn Handball-Landesligist SHG Hofgeismar/Grebenstein am Sonntag (17.30 Uhr) in der Grebensteiner Kreissporthalle auf die TG Rotenburg trifft, sollten die Punkte möglichst in Grebenstein bleiben.

Nach einer eher durchwachsenen Hinrunde sollte es für die SHG besser werden, doch wurde der Start ins neue Jahr mit der 21:27-Heimniederlage gegen Bad Hersfeld und der bösen 18:33-Auswärtspleite in Hünfeld gründlich vermasselt. „Bei nur drei Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz und angesichts der danach folgenden schweren Spiele gegen die Spitzenmannschaften SVH Kassel, Alsfeld und Ost-Mosheim müssen wir gegen Rotenburg gewinnen“, fordert SHG-Betreuer Benny Krahl zwei Heimpunkte.

Diese sollten in eigener Halle möglich sein, denn der Achte Rotenburg befindet sich mit der SHG in etwa auf Augenhöhe. In der Vorsaison gelang der SHG auch zu Hause ein Sieg. Das Hinspiel ging jedoch nach einer schwachen zweiten Halbzeit deutlich mit 28:35 verloren. Ähnliche Probleme wie die SHG haben auch die Rotenburger, die zuletzt beim 29:31 in Korbach ihre vierte Niederlage in Folge kassierten.

Die SHG trifft daher auf einen ebenfalls angeschlagenen Gegner. Um gegen die von Uwe Mäusgeier und dem ehemaligen Hofgeismarer Robert Nolte trainierten Rotenburger zu gewinnen, muss sich die SHG gegenüber den letzten beiden Spielen steigern.

„Wir müssen das, was wir im Training üben, endlich im Spiel umsetzen. Dabei sind unsere erfahreneren Spieler gefordert“, nimmt Krahl die Führungsspieler der SHG in die Pflicht.

Zu diesen Spielern zählt auch Torhüter Jann Müller, der bislang noch nicht an die starken Leistungen der Vorjahre anknüpfen konnte.

Um dieses wichtige Spiel zu gewinnen, hofft Krahl auf eine möglichst volle Halle: „Wir brauchen für dieses Spiel die Zuschauer, die für eine echte Heimspielatmosphäre sorgen werden.“ Gegenüber dem Hünfeld-Spiel kann SHG-Trainer Ivars Geislers voraussichtlich auf den gleichen Kader zurückgreifen. Lediglich hinter dem Einsatz des angeschlagenen Manuel Simon steht noch ein Fragezeichen. (zmw)

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