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SG 09 Kirchhof beim HC Rödertal wohl „chancenlos“

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Von: Sebastian Schmidt

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Sophia Ritter
Sophia Ritter © Richard Kasiewicz

Das letzte Auswärtsspiel der Saison steht für die SG 09 Kirchhof an. Und Christian Denk gibt sich keinen Illusionen hin: „Eigentlich sind wir da chancenlos“, betont der Trainer vor der Aufgabe beim HC Rödertal, der nun auch rechnerisch die Rückkehr in die 2. Handball-Bundesliga perfekt machen kann (Do. 18.30 Uhr, Sporthalle Großröhrsdorf).

Großröhrsdorf – Es wäre der 27. Sieg im 27. Punktspiel für das Team von Trainerin Maike Daniels. Schon beim 21:33 in Melsungen unterstrich Rödertal, dass es in der Aufstiegsrunde eine Klasse für sich ist. Anfangen bei der herausragenden Torfrau Ann Rammer, über die flexible Abwehr (5:1, 6:0 oder 3:2:1), die treffsichere ukrainische Rechtsaußen Olesia Parandii, die 1,84 m große Kreisläuferin Victoria Hasselbusch bis hin zum Rückraum, in dem die hoch veranlagten Eigengewächse Julia Mauksch, Lara Tauchmann und Marlene Böttcher dem Spiel immer mehr ihren Stempel aufdrücken.

Ex-Vipers-Coach in Rödertal tätig

Die nächsten Talente scharren bereits mit den Hufen. Mit Fabienne Büch (Pfeffersport Berlin) und Lisa Laux (TV Nellingen) stehen die ersten beiden Neuzugänge fest. Mitverantwortlich hierfür ist übrigens Karsten Moos. Der Mann, der für den letzten Aufstieg der HSG Bad Wildungen 2014 als Trainer verantwortlich war, ist inzwischen bei den Rödertalbienen Vizepräsident Sport.

Auch bei Kirchhof gehen schon viele Gedanken in Richtung der kommenden Spielzeit. Die dann ohne Sophia Ritter geplant werden muss, weil die dänische Torfrau mit deutschen Wurzeln wegen ihres Medizin-Studiums eine neue Herausforderung in einem anderen Land sucht. „Das ist schade, weil sie mit Aleksandra Orowicz ein gutes Team bildet und wirklich sehr stark trainiert“, erklärt Denk.

Saisonaus für Katharina Koltschenko

Ebenfalls erst in der kommenden Saison wieder beweisen kann sich Katharina Koltschenko. Die Rückraumspielerin hat sich beim 19:22 in Bretzenheim eine Außenbandteilfraktur im Knöchel zugezogen und muss vier Wochen pausieren. Konsequenz: Kirchhof muss in der Abwehr einen neuen Ansatz wählen, weil Koltschenko ein wichtiger Faktor auf Halb war. Spielpraxis winken hier der zuletzt angeschlagenen Ida Evjen, die ebenfalls im Sommer wechselt, und Marie Sauerwald, die statt auf Linksaußen auch im Rückraum agieren kann.

„Für uns ist das ein Spiel, in dem wir lernen können und wieder weniger Fehler machen wollen. Wir werden uns so gut wie möglich verkaufen“, erklärt Denk. Inklusive Vipers-Leihgabe Vanessa Plümer stehen ihm nur noch acht Feldspielerinnen zur Verfügung. (Sebastian Schmidt)

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