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SG 09 Kirchhof hat beim 33:22 im Derby in Fritzlar alles im Griff

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Von: Sebastian Schmidt

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Drei Erfolgsgarantinnen: (v.l.) Greta Kavaliauskaite, Deborah Spatz und Angela Cappellaro waren als „Grüne Wand“ der SG 09 nicht zu bezwingen. Zudem erzielte das zweitliga-taugliche Kirchhöfer Trio zusammen 17 der 33 Tore.
Drei Erfolgsgarantinnen: (v.l.) Greta Kavaliauskaite, Deborah Spatz und Angela Cappellaro waren als „Grüne Wand“ der SG 09 nicht zu bezwingen. Zudem erzielte das zweitliga-taugliche Kirchhöfer Trio zusammen 17 der 33 Tore. © Pressebilder Hahn

Die Handballerinnen der SG 09 Kirchhof machen 2022 da weiter, wo sie 2021 aufgehört haben: Denn ebenso wie beim 30:24 im Topspiel gegen den TV Hannover-Badenstedt brillierte das Team von Trainer Dragos Negovan im Derby in der Dom- und Kaiserstadt. Durch den 33:22 (17:7)-Triumph beim SV Germania Fritzlar verwertete Kirchhof zudem die Vorlage des Vortags.

Fritzlar –Da hatte Konkurrent LiT Tribe gegen den BVB II mit 24:30 gepatzt, so dass die SG 09 nun wieder alle Trümpfe im Aufstiegsrennen in der eigenen Hand hält. „Die Mannschaft glaubt an sich und spielt sich immer besser ein“, stellte Teammanager Berthold Denk lobend für Kirchhof fest. Nur beim 1:0 durch das erste Tor von Maria Kiwa lag Fritzlar vorn (1.).

Danach beseitigte das Team von Trainer Dragos Negovan mögliche Zweifel an einer Überraschung in Rekordzeit. Da türmte sich die Deckung um Greta Kavaliauskaite, Deborah Spatz und Angela Cappellaro zu einer „Grünen Wand“ auf, an der die Gastgeberinnen hilflos abprallten. „Wir hatten keine erste Welle, keine zweite Welle und insgesamt keine Chance“, zollte SVG-Coach Lucky Cojocar der Leistung der Gäste Respekt.

Kirchhofs Abwehr als „Grüne Wand“

Hinter diesem zweitliga-tauglichen Trio war es ein Leichtes für Aleksandra Orowicz, den Vergleich im Tor mit allein acht lockeren Paraden bis zur Pause für sich zu entschieden. Ganz bitter verlief das Derby für Fritzlars Kapitänin Lea Gürbig, die keine Hand an die Bälle bekam. Glänzend in Szene gebracht von der umsichtigen und immer konstanter werdenden Spielmacherin Frida Nygaard Ulrichsen gaben Rückraumspielerin Spatz und Kreisläuferin Cappellaro auch im Angriff den Ton an. Die Treffer von Spatz zum 5:2 (8.), 8:3 (14.) und 13:6 (19.) waren wegweisend. Zogen der Germania den Stecker. Lediglich in der B-Note gab es einen Abzug für die Gäste, weil die Zwillinge Alma und Agustina Jaèn Loro zu viel Theater aus ihren Zweikämpfen machten.

Leicht noch höher hätte der Vorsprung für die SG ausfallen können, wenn es nicht auch bei Spatz etwas „gemenschelt“ hätte. Denn die 22-Jährige ließ einen Siebenmeter liegen (25.) und traf ebenso wie Nygaard Ulrichsen noch vor der Pause nur den Pfosten. Mit zehn Treffern Differenz beließ es Kirchhof anschließend und war beim neunten Derby-Erfolg im 14. Vergleich noch souveräner als beim 30:22 im Hinspiel. Das nutzte Coach Negovan, um allen Akteurinnen Spielpraxis zu verschaffen.

Fritzlar: Gürbig (0/17), Küllmer (5/16) - Dietrich 4, Reimbold 3, Ahrend 2, Israel, Puntschuh 1, Berk 4, Kauffeld, Kiwa 5/1, Hahn 2, Krüger 1 , Merck.

Kirchhof: Ritter (2/5), Orowicz (9/17) - Nygaard Ulrichsen 6, Pandza 1, Harder, Evjen 1, Cappellaro 4, Alma Jaèn Loro 2, Kavaliauskaite 4, Spatz 9/2, Agustina Jaèn Loro 2, Koltschenko, Sauerwald, Plümer 2.

SR: Levermann/Rietenberg (Neustadt/Lage). Z: 224 (ausverkauft). Siebenmeter: 1:1:2/3. Zeitstrafen: 6:4-Minuten. (Sebastian Schmidt)

Fritzlarer Lichtblick: Chantal Reimbold (Mitte), die sich hier gegen Frida Nygaard Ulrichsen (l.) und Vanessa Plümer behauptet und trifft.
Fritzlarer Lichtblick: Chantal Reimbold (Mitte), die sich hier gegen Frida Nygaard Ulrichsen (l.) und Vanessa Plümer behauptet und trifft. © Pressebilder Hahn

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