3. Liga:

SG 09 Kirchhof in Unna wieder mit Evjen und Nygaard Ulrichsen

Steht wieder zur Verfügung: Kirchhofs Spielmacherin Frida Nygaard Ulrichsen.
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Steht wieder zur Verfügung: Kirchhofs Spielmacherin Frida Nygaard Ulrichsen.

Die Handballerinnen der SG 09 Kirchhof möchten zurück in die Erfolgsspur. Nach dem spielfreien Wochenende und vor allem nach der 21:27-Pleite im Drittliga-Spitzenspiel bei LiT Tribe ist das Team von Trainer Dragos Negovan beim Königsborner SV gefordert (Sa. 19 Uhr).

Unna – „Wir wollen den Anschluss nicht verlieren“, erklärt Negovan, dessen Mannschaft zwingend zwei Punkte mit Blick auf die kommenden Schlager im Dezember gegen die HSG Blomberg-Lippe II (4.12.) und den TV Hannover-Badenstedt (18.12.) benötigt.

Da trifft es sich gut, dass sich dem SG-Coach personell mehr Möglichkeiten bieten. Kapitänin Ida Evjen ist wieder an Bord, hat nach zwei Wochen erkältungsbedingter Pause allerdings noch Trainingsrückstand. Deutlich weiter ist Spielmacherin Frida Nygaard Ulrichsen, die nach einer Blessur fit zurück ist. Noch keine Option für einen Platz im Kader ist indes Torfrau Aleksandra Orowicz, die sich weiterhin im Aufbautraining befindet.

Königsborn auf gutem Weg

„Königsborn hat eine gute Mischung aus Erfahrung und Jugend im Team. Da müssen wir unsere technischen Fehler minimieren“, erklärt Negovan und zeigt sich beim Gegner besonders angetan von Spielmacherin Jona Krollmann und der Halbrechten Melanie Webers. Das Duo steuerte zusammen 19 Treffer zum 35:34-Erfolg des KSV beim Hannoverschen SC bei. Dabei gelang es der Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen, einen Sieben-Tore-Rückstand noch um zudrehen. „Das hat einigermaßen gut geklappt“, frohlockt Königsborns Trainer Kai Harbach und schiebt nach: „Wir haben die Aufgaben gegen die unteren Mannschaften im Kollektiv gut gemeistert. Jetzt kommen die leichtesten Aufgaben der Saison.“ Denn nach vier Siegen aus den jüngsten vier Partien muss der KSV nun gegen die Top Vier der Liga antreten.

Das jedoch arg ersatzgeschwächt. Denn langzeitverletzt fehlen Jenny Fastnacht, Jana Liese, Kathrin Fahn, Ricardo Köppel und Maike Estherhaus. Zudem steht Jessica Hackerts nicht mehr zur Verfügung. Hinzu kommen kleinere Fragezeichen wegen Erkältungen. Doch „Bange machen gilt nicht.“ Zumal Kai Harbach noch ein Ass im Ärmel hat. Der Vergleich mit Kirchhof ist nämlich gleichbedeutend mit der Rückkehr nach anderthalb Jahren in die Kreissporthalle Unna. Dort war nämlich das Impfzentrum eingerichtet, so dass der KSV in die Nachbarhalle ausweichen musste. (Sebastian Schmidt)

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