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SG 09 Kirchhof ist auf Revanche aus gegen ASC Dortmund

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Von: Sebastian Schmidt

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Gibt die Richtung vor: Frida Nygaard Ulrichsen (hier zu sehen mit Alma Jaèn Loro) wird für Kirchhof immer wertvoller.
Gibt die Richtung vor: Frida Nygaard Ulrichsen (hier zu sehen mit Alma Jaèn Loro) wird für Kirchhof immer wertvoller. © Richard Kasiewicz

Jetzt heißt es nachlegen. Die gute Ausgangssituation nach den Gala-Auftritten beim 30:24 gegen den TV Hannover-Badenstedt und 33:22 im Derby in Fritzlar festigen. Den Handballerinnen der SG 09 Kirchhof stehen nun fünf Partien gegen vermeintlich schwächere Gegner bevor.

Kirchhof – In denen sich das Team von Trainer Dragos Negovan ein Polster für die direkten Duelle im Kampf um die Aufstiegsrunde zur 2.Liga aufbauen kann. Zum Auftakt gilt es im Heimspiel gegen den ASC Dortmund (Sa. 19 Uhr, Stadtsporthalle Melsungen). „Diese beiden Siege geben uns ein sehr gutes Gefühl“, betont denn auch Negovan, um nicht zu verhehlen, „dass der ASC ein besonderer Gegner ist, den wir sehr ernst nehmen.“ Das ist der Tatsache geschuldet, dass das neuformierte SG-Team im Hinspiel beim 30:33 überraschend seine erste von bislang drei Niederlagen kassierte. Gegen keinen anderen Gegner kassierte Kirchhof in dieser Spielzeit derart viele Tore.

„Im Hinspiel sind wir ins offene Messer gelaufen und beim Gegner hat alles gepasst. Das wollen wir jetzt deutlich besser machen“, sagt der Rumäne und ist auf Revanche aus. Zu den Hoffnungsträgerinnen in seiner Mannschaft zählen nicht „nur“ die herausragende Torjägerin Deborah Spatz und die unermüdliche Kreisläuferin Angela Cappellaro und die inzwischen dienstälteste Kirchhoferin Greta Kavaliauskaite, sondern auch Frida Nygaard Ulrichsen. Die dänische Spielmacherin zieht immer geschickter die Fäden und glänzte nicht nur mit sieben Toren im Derby. Pech hatte die 21-Jährige zudem mit drei Pfostentreffern. „Wir haben die Angriffe sehr gezielt und diszipliniert vorgetragen. Auch das Kleingruppenspiel wird immer mehr eine Stärke von uns“, lobt Negovan.

ASC feierte 2020 Vierfach-Aufstieg

Auch der Aplerbecker Sport-Club aus Dortmund vertraut auf eine Achse mit drei Rückraumkräften und der umtriebigen Kreisläuferin Vivian Busse. Annika Kriwat glänzt mit 101/42-Treffern als Zweite der Torjägerliste. Daneben gilt es im Rückraum auf Maren Bradtke, die bis zur Hochzeit mit dem Trainer der ASC-Herren Rynas hieß, und Sara Gesing. Und der Neuling hat Lunte gerochen. Möchte sich nach dem Vierfach-Aufstieg seiner Teams 2020 in Kreisliga, Bezirksliga, Verbandsliga mit der Ersten in der 3. Liga etablieren. Nach fünf Niederlagen in Folge wusste der ASC zuletzt beim 30:23 gegen den Hannoverschen SC zu überzeugen. (Sebastian Schmidt)

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