Alle Feldspielerinnen sind fit

SG 09 Kirchhof ist bei heimstarkem Hannoverschen SC gefordert

Alica Schminke
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Alica Schminke

Die SG 09 Kirchhof geht auf Reisen. Gleich dreimal in Folge, denn dem Team von Trainer Dragos Negovan stehen in der 3. Handball-Liga drei Auswärtsspiele in Folge bevor. Zunächst am Samstag beim Hannoverschen SC (18 Uhr, Sporthalle Sahlkamp).

Kirchhof – Und somit beim Aufsteiger von 2020, der mächtig Eindruck schindet. „Sie sind sehr diszipliniert, stellen eine gute Abwehr und sind gefährlich über die erste sowie zweite Welle“, macht Negovan deutlich. Davon kann auch Nachbar Fritzlar ein Liedchen singen. Denn die Germania gewann am ersten Spieltag gerade so mit dem letzten Wurf und 24:23.

Anschließend besiegte das Team von Trainer Thomas Löw die Dortmunder Teams ASC (26:21) sowie BVB II (33:29) und musste sich bei seinen drei Heimspielen bislang lediglich LIT TRIBE mit 24:28 beugen. Neben Spielmacherin Marie Seidler (29 Tore) zählen auch Neuzugang Celina Männich (21/3, kam aus Rohrsen) und die Außen Naemi Leston (31, rechts) sowie Lola Luzie Heublein (21) zu den Waffen im Angriff.

Torfrau Orowicz noch in der Reha

„Wir müssen im Mittelblock gut stehen und dürfen keine einfachen Tore bekommen“, betont Negovan, der auch in den kommenden Wochen auf das Duo Alica Schminke und Sophia Ritter setzt. Denn die zweite neue Torfrau, Aleksandra Orowicz, muss zwar keine Schiene mehr am Bein tragen, befindet sich aber noch in der Reha ohne handballspezifisches Training.

Negovan gab seinem Team über das spielfreie Wochenende drei Tage frei, so dass einige Akteurinnen wie Katharina Koltschenko kleinere Blessuren auskurieren konnte und er bei den Feldspielerinnen aus dem Vollen schöpfen kann. „Wichtig ist, dass wir noch mehr Konstanz in unser Spiel bekommen“, sagt Negovan, der immer mehr Freude an seiner Flügelzange findet. Denn während Rechtsaußen Alma Loro Jaén auf Anhieb auftrumpfte, taucht auch die nachverpflichtete Linksaußen Martina Pandza verstärkt in der Torjägerliste auf und war an den jüngsten beiden Siegen mit zehn Treffern beteiligt: „Ihre Quote war von Anfang an gut, aber wir beziehen sie jetzt besser ein“, erklärt der SG-Coach. (Sebastian Schmidt)

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