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SG 09 Kirchhof mit weiterem Neuzugang zum TB Wülfrath

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Von: Sebastian Schmidt

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Anamarija Boras
Anamarija Boras © SG 09 Kirchhof

Rouen Handball in Frankreich, Boden IF in Schweden, Lokomotive Zagreb in ihrem Heimatland Kroatien und nun SG 09 Kirchhof als erste Station in Deutschland: Linkshänderin Anamarija Boras ist zum heimischen Drittligisten gewechselt.

Kirchhof/Wülfrath – Und verstärkt das Team mit Vertrag bis 2024 prompt für das Auswärtsspiel beim TB Wülfrath (So. 16 Uhr, MTC-Sporthalle). Ganz zur Freude von Martin Schwarzwald, der weiterhin mehr Improvisationskünstler denn SG-Trainer ist. Immerhin: Die erste nachverpflichtete Spielerin, die Erstliga erprobte Anna-Maria Spielvogel, erweist sich für ihn als Allzweckwaffe, die neben beiden Außen auch im Rückraum helfen könnte. Das ist wichtig, weil dem Rumpfteam wegen Krankheiten weitere Ausfälle drohen.

„Die Mädels meistern diese Herausforderung mit enormem Teamgeist. Wir müssen zwar weiter unsere Fehler minimieren, aber das Rückzugsverhalten ist wirklich klasse“, sagt Schwarzwald. Als weiterer Lichtblick zeigt sich die erkrankte Deborah Spatz wieder der Mannschaft und ist auf dem Wege der Besserung. Wieder eine Option könnte die zuletzt privat fehlende Martina Pandza werden, ins Training eingestiegen ist Alma Jaén Loro.

Erster Saisonsieg für Wülfrath

Während Kirchhof am vergangenen Wochenende spielfrei hatte – und anschließend erst wieder am 15. Oktober im Spitzenspiel gegen den TV Aldekerk gefordert sein wird – feierte Gegner Wülfrath beim 23:22 gegen Düsseldorf den ersten Saisonsieg. Dabei ragte neben Torjägerin Jule Kürten (8/3) und Paula Stausberg (6), die zusammen zudem einen stabilen Innenblock bilden, auch deren Schwester Klara Stausberg heraus. Das ist die einzige Torhüterin, die aus der Verbandsliga kam und nun in Watte gepackt wird, weil die etatmäßige Nummer eins Lisa Klanz (Hüfte) ausfällt.

„Einen guten Mix“ mit Spielerinnen zwischen 15 und 33 Jahren hat Trainer Jörg Büngeler beisammen. Als TB-Urgestein ist der 60-Jährige bereits seit 1997 Mitglied bei den Nordrhein-Westfälinnen, war Jugend- und Co-Trainer und sagt zu Kirchhof: „Das ist eine richtige Herausforderung, weil deren Spielerinnen technisch herausragend ausgebildet sind.“ (Sebastian Schmidt)

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