2. Liga

SG 09 Kirchhof gegen Berlin vor großer Herausforderung

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Alternative für den linken Rückraum: SG-Neuzugang Sandra Szary, die gegen Berlin für Tore aus der zweiten Reihe sorgen soll. 

Kirchhof. Wenn zwei Gewinner des ersten Spieltages am zweiten aufeinander treffen, ist das nicht unbedingt schon ein Spitzenspiel. 

Im Falle des Zweitliga-Duells zwischen der SG 09 Kirchhof und den Spreefüxxe Berlin (Sa. 18 Uhr) könnte es indes eins werden. Beide Teams zählen zu den Titelaspiranten. 

„Das wird eine schwierige Aufgabe“, weiß Diana Sabljak, mit 17 Treffern Kirchhofs Garantin des Auftaktsieges in Bremen. Was ihr Trainer Denk bestätigt: „Berlin hat einen bärenstarken Rückraum.“ Besonders wenn Anna Blödorn mit von er Partie ist. Die „Tormaschine“, die nach durchwachsener Vorbereitung beim Auftaktsieg gegen Nürtingen noch passen musste. Dazu kommt auf der Mitte die litauische Nationalspielerin Simona Kolosove und Vanessa Magg (sieben Treffer gegen Nürtingen) oder Linkshänderin Paulina Momot.

Da ist Schwerstarbeit für die SG-Abwehr angesagt, wobei Christian Denk erneut die Qual der Wahl zwischen der erfahrenen Torfrau Katarzyna Demianczuk und der „jungen Wilden“ Frederikke Siggaard hat. Für die Dänin sprechen ihre „wegweisenden Impulse“ (Denk) in Bremen sowie die Tatsache, dass ihr die Berlinerinnen, den sie zumindest in den letzten beiden Spielen den Zahn zog, zu liegen scheinen.

SG-Alternativen im Angriff

Die zweite große, vielleicht sogar noch größere Herausforderung für die Gastgeberinnen: die Berliner 6:0-Deckung, die nicht selten zu einem Bollwerk mutiert. Wobei ihr die personellen Veränderungen vor der Saison kaum geschadet haben, denn der neue Mittelblock Wagenlader/Kolosove ist bereits eine Bank.

Doch Bangemachen gilt nicht. „Wir haben Alternativen“, sagt Michelle Urbicht, die mit vier Treffern in Bremen einen zufriedenstellenden Einstand feierte. Im rechten Rückraum könnte auch Linkshänderin Sandra Szary ran, als Frau für Tore aus der zweiten Reihe. Und um auf der linken Seite Diana Sabljak und Danique Boonkamp zu entlasten. Dazu könnte der Gegner durch eine zweite Kreisläuferin oder eine siebte Feldspielerin vor neue, knifflige Aufgaben gestellt werden.

„Wir werden auf jede Situation vorbereitet sein“, verspricht Torjägern Sabljak. Ein weiterer Trumpf: „Unser Heimvorteil.“ Die SG hofft auf ein volles Haus. Und damit auf eine Unterstützung, die im vermeintlichen Spitzenspiel den Ausschlag geben könnte.

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