2. Liga

BVB kommt mit sieben neuen Assen zum Test zur SG 09 Kirchhof

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Trägt jetzt Gelb statt Grün: Dortmunds Johanna Stockschläder, hier im Kirchhof-Trikot. 

Was haben Nela Zuzic, Greta Kavaliauskaite, Jana Schaffrick und Paula Küllmer gemeinsam? Das sind aktuell die einzigen Spielerinnen der SG 09 Kirchhof, die vor den Handball-Testspielen gegen Erstligist BVB Dortmund (Sa. 17 Uhr) und Drittligist TSG Eddersheim (So. 15 Uhr, jeweils Stadtsporthalle Melsungen) fit und ohne Wehwehchen durch die Vorbereitung marschieren.

Drei der Sechs Neuzugänge und das Eigengewächs (Küllmer) also nur. Eine Folge von harten Handball-Einheiten und Krafttraining in der Crossschmiede. Da jedoch alle prima mitziehen, gab’s als Lohn am Mittwoch hitzefrei. Da explodierte der WhatsApp-Chat vor Freude. „Dafür erwarte ich jetzt in den Tests die Bereitschaft, sich zu quälen. Auch, wenn wir gegen Dortmund mal mit zehn Toren zurückliegen sollten“, betont SG-Coach Christian Denk.

Denn Dortmund hat zwar fast seinen halben Kader getauscht, jedoch sind alle sieben Neuzugänge Nationalspielerinnen. Geholt wurden Aleksandra Zych (Metz), Merel Freriks, Bogna Sobiech (beide HSG Bensheim/Auerbach), Kelly Dulfer (Kopenhagen), Isabell Roch, Kelly Vollebregt (beide TuS Metzingen) und Inger Smits (TTH Holstebro). Auch neu ist Trainer Andre Fuhr. Der war von 2002 bis 2018 „Mr. Blomberg-Lippe“, ehe er in Metzingen anheuerte. Weiter dabei ist Johanna Stockschläder, die 2015/16 per Zweitspielrecht in Kirchhof wirbelte.

Coach Denk erwartet Steigerung

„Da kommt was auf uns zu“, weiß Coach Denk, der dennoch eine Steigerung im Vergleich zum 33:26 im ersten Test gegen die HSG Kleenheim erwartet. Besonders im Mittelblock, wo aus seiner Sicht noch nicht so konsequent zugepackt wurde, beim Aufbau, der ihm zu statisch war, und bei den Abschlüssen, die oft unvorbereitet genommen worden.

Im Gegensatz zum lockeren Aufgalopp in der Zweifeldhalle wird Denk diesmal nicht mehr so viel wechseln, sondern möchte sich seine Schützlinge jeweils länger anschauen. Gut für’s Team: Wer am Samstag weniger mitwirken kann, darf sich mehr Einsatzzeit am Sonntag erhoffen. Gegen Drittligist Eddersheim, der seine stärkste Akteurin Stefanie Grüter zu Werder Bremen ziehen lassen musste, ist dann ein hoher Sieg Pflicht.

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