Van de Wiels Comeback als Lichtblick

SG 09 Kirchhof kassiert beim 26:33 Korb in Waiblingen

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Traf fünfmal vor der Pause: Jana Schaffrick, die mit der SG 09 Kirchhof in Waiblingen unterlag. 

Erste Saisonniederlage für die SG 09 Kirchhof: Beim VfL Waiblingen unterlag das Team von Trainer Christian Denk in der 2. Handball-Bundesliga mit 26:33 (14:16).

"Wir haben keinen Druck erzeugt. Weder in der Abwehr noch im Angriff“, klagte Denk. Lediglich 20 Minuten lang waren die Gäste im Soll. Da zeigte Torfrau Nela Zuzic ein paar Paraden. Da wurde Kreisläuferin Jana Schaffrick gesucht und erzielte bis zum 11:8 (20.) vier ihrer fünf Tore. Und da freute sich die SG 09, dass Anouk van de Wiel nach einem Jahr Verletzungspause erstmals wieder phasenweise auf die Platte rückte.

Doch dann ließ Spielmacherin Mariel Beugels freistehend das mögliche 12:8 liegen und Greta Kavaliauskaite bekam eine Zwei-Minuten-Strafe. Mit fatalen Folgen. Denn in diesen 120 Sekunden kassierte Kirchhof durch Aaricia Smits und Simona Nikolovska (2) drei Treffer. „Das war der Knackpunkt. Wir haben den Kopf verloren, viel zu schnell abgeschlossen und uns in Einzelaktionen verloren“, haderte Denk.

Somit hatte Waiblingen in einem recht emotionslosen Spiel vor lediglich 230 Zuschauern keine Mühe, sich nach und nach abzusetzen. Die Kreisläuferinnen Louisa de Bellis und Vivien Jäger, vor denen die Gäste besonders gewarnt waren, wurden vom SG-Mittelblock viel zu passiv verteidigt. Somit hatten die VfL-Rückraumkräfte viel Platz. Allein dem 18-jährigen Top-Talent Ann Kynast gelangen neun Treffer. Zum Vergleich: Dem ganzen Kirchhof-Rückraum glückten lediglich insgesamt zehn Tore. Bitter für die SG, dass Torjägerin Diana Sabljak noch nicht im Rhythmus ist und zwei Siebenmeter vergab. „Das Torhüterduell geht klar an Mandy Hoogenboom“, betonte Denk. Weder Zuzic noch die eingewechselte Frederikke Siggaard konnten der Partie ihren Stempel aufdrücken.

Über 16:14 (30.) zog Waiblingen auf 21:16 (38.) und 28:22 (50.) konstant davon. „Ich hatte nie das Gefühl, dass wir das Ding noch drehen können. Das war Standhandball, weil wir stets nach ein, zwei Pässen viel zu früh und unvorbereitet den Abschluss gesucht haben“, erklärte Coach-Denk. Und fiebert umso mehr dem kommenden Heimspiel (Sa. 18 Uhr, Stadtsporthalle Melsungen) entgegen, wenn es erneut gegen den TVB Wuppertal geht, den Kirchhof am 1. September beim 32:28 aus dem DHB-Pokal warf.

Kirchhof: Siggaard (ab 40.), Zuzic (1.- 40.), Küllmer - Breiding 2, Schaffrick 5, van der Linden 1, van de Wiel, Sabljak 3/1, Beugels 1, Kavaliauskaite 4, Borgolte, Ritter 9.

SR: Kilp/Maier. 

Z: 230.

Zeitstrafen:4:6 Minuten.

Siebenmeter: 7/6:3/1. 

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