Handball-Landesliga Frauen: Nur zwei Punkte in Wesertal erhalten die Hoffnung

FSG ist zum Siegen verurteilt

So jubelten sie im April 2011: Auch am Sonntag würden Angela Berndt (links) und Bianca Einhorn in Oberweser gerne wieder einen Sieg feiern. Foto: Walger

Rotenburg/Bebra. Im Auswärtsspiel bei der HSG Wesertal am Sonntag um 17 Uhr steht für die Landesliga-Handballerinnen der FSG Rotenburg/Bebra viel auf dem Spiel. Acht Aufgaben haben die Gäste noch vor sich, die Gastgeberinnen derer zehn. Schon jetzt weist das Team von FSG-Coach Marco Naumann sechs Punkte Rückstand auf den momentan ersten Nicht-Absteiger Wesertal auf. „Wir müssen dort gewinnen, um weiter eine Chance zu haben. Zusammen mit den folgenden Spielen gegen Hoof und Twistetal könnten wir zwar auch schon mit insgesamt vier Punkten leben, aber das würde dann schon schwieriger für uns.“

Diese kühne Rechnung Naumanns klingt zunächst einmal wie das berühmte Pfeifen im Walde, zumal er diesmal zusätzlich zu Nadja Wolf auf Julia Müller, Inken Niebuhr, Anette Richter und Luca Mäusgeier aus unterschiedlichen Gründen verzichten muss. Doch immerhin kommt der Spielgemeinschaft hier ihr großer Kader zugute - und auch die Tatsache, dass die Trainingseinheiten unter dem Gespann Marco Naumann/Harald Wolf wieder deutlich besser und regelmäßiger besucht sind als zuvor. Trotzdem läuft dem Tabellenvorletzten die Zeit davon.

Deswegen ist Naumann auch psychologisch jetzt jedes Mittel recht: „Die FSG hat in Wesertal damals den Oberliga-Aufstieg klargemacht. Vielleicht helfen uns diese positiven Erinnerungen ja jetzt auch.“

Auch die Gastgeberinnen selbst haben schon bessere Zeiten erlebt, waren im vergangenen Jahr sogar Meister. Nach dem Verzicht auf den Aufstieg in die Oberliga gibt es jetzt allerdings Probleme, die der FSG-Trainer nicht näher einzuordnen weiß. Respekt hat er besonders vor Thekla und Anna Riedel. Gerade Thekla Riedel hat schon im mit 22:20 gewonnenen Hinspiel geglänzt.

„Die Mädels wissen selbst, dass sie sich gegenüber Grebenhain gerade in der Abwehr gehörig steigern müssen. Insbesondere hoffe ich darauf, Christine Golkowski dabei zu haben, die uns bei Personalnot zur Verfügung stehen möchte“, berichtet Marco Naumann. Außerdem setzt er auf die weitere Integration von Neuzugang Annemarie Nöding. Bei aller individueller Klasse wirbt er daru, der Spielmacherin die nötige Zeit zu gewähren: „Gerade im taktischen Bereich ist sie vielleicht erst bei 80, 85 Prozent.“

Mitfahrgelegenheit

Wer möchte, kann das Team zu diesem Auswärtsspiel im Bus begleiten. Er fährt um 13.15 Uhr am Busbahnhof in Rotenburg los. Interessenten können sich bei Trainer Marco Naumann telefonisch unter 0173/9 73 11 24 oder per Mail unter marconaumann@web.de melden. (zkö)

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